Streit mit dem Schiedsrichtergespann: Großkreutz erhält Innenraumverbot

35. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Weil Kevin Großkreutz „Fühlst Du Dich jetzt cool?“ zu Schiedsrichter Timo Gansloweit sagte, wurde der VfL-Offizielle des Innenraums verwiesen. Beide verbindet eine Vorgeschichte.

Dortmund

, 06.01.2019, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Streit mit dem Schiedsrichtergespann: Großkreutz erhält Innenraumverbot

Kevin Großkreutz musste den Innenraum der Halle Nord verlassen. © Laryea

Schiedsrichter Timo Gansloweit und Kemminghausens Trainer Kevin Großkreutz werden wohl auf absehbare Zeit keine Freunde mehr. Schon im Dezember beim Landesligaderby seines VfL gegen den SV Brackel 06 (4:0 für Brackel) wurde der ehemalige BVB-Profi mit einem Innenraumverbot belegt. Leiter des Spiels war damals einer der ranghöchsten Dortmunder Schiedsrichter, Timo Gansloweit. Am Samstag in der Halle Nord kreuzten sich die Wege der beiden erneut - mit dem gleichen Ende.

Ermahnung an den Weltmeister

Bei der 1:3-Niederlage des VfL im ersten Gruppenspiel gegen den B-Ligisten SV Westrich rief Großkreutz von der Trainerbank etwas in Richtung Spielfeld. Gansloweit, der auf dem Großfeld Oberliga- und A-Junioren-Bundesliga pfeift, nahm in der Halle Nord die Aufgabe als dritter Offizieller zwischen den Trainerbänken wahr und ermahnte den Weltmeister von 2014 daraufhin, ruhig zu sein.

Der 30-Jährige, momentan für den Drittligisten KFC Uerdingen aktiv, kommentierte die Ermahnung nach eigenen Worten mit der Frage: „Fühlst Du dich jetzt cool?“. Darüber hinaus habe er aber nichts gesagt, gab Großkreutz zu Protokoll, der sich ungerecht behandelt fühlte: „Bereits beim ersten Reinrufen bin ich ermahnt worden.“

Bestätigung der Darstellung

Gansloweit machte den leitenden Schiedsrichter auf das Wortgefecht aufmerksam, der daraufhin ein sofortiges Innenraumverbot gegen Großkreutz verhängte. Gansloweit bestätigte die Darstellung von Großkreutz hinterher: „Ich habe Herrn Großkreutz ermahnt, ruhig zu bleiben. Danach kam der Spruch ‚Fühlst Du dich jetzt cool?‘ Das muss ich mir nicht gefallen lassen“, sagte der Unparteiische.

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