Superserie rettet BVB II

Handball kompakt

In zwei Wochen fällt der Saisonvorhang. Schon der letzte Spieltag aber bescherte eine weitere ganz wichtige Entscheidung. Das zweite Frauenteam von Borussia Dortmund sicherte sich in seiner vorletzten Partie mit 36:34 beim HSV Solingen-Gräfrath den angestrebten Klassenerhalt in der 3. Liga-West.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 02.05.2012, 14:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Linkshänderin Carolin Stallmann, von Beyeröhde umworben, bleibt beim BVB.

Linkshänderin Carolin Stallmann, von Beyeröhde umworben, bleibt beim BVB.

In welcher personellen Besetzung ist allerdings noch offen. Sarah Biesselt wechselt zum ASC 09. Und auch Marta Kaczmarek wird gehen. Ebenso Maren Rynas für den Fall, dass sie einen Studienplatz in Köln erhält. Ihre Zusage indes hat die von Beyeröhde umworbene Carolin Stallmann gegeben. Auch die wechselwillige Annika Kriwat macht weiter. Aus der A-Jugend steht bislang einzig Jennifer Weste als Nachrückerin fest. Klar ist: Ohne externe Verstärkungen wird es nicht gehen. Ansonsten droht erneut eine Zittersaison.

Für die Verbandsliga-Herren von Borussia Höchsten ist nach dem 34:35 gegen Westerholt auch die letzte theoretische Chance auf den Titel dahin. Etwas trauriger stimmte Trainer Carsten Hergert, dass seine Borussen damit auch ihre zuvor blütenreine Heimbilanz verspielten. Ungeachtet dessen blickt er jedoch mit Stolz auf eine tolle Saison seines Teams zurück: „Die Jungs haben in der Endabrechnung mit Rang vier wirklich Phänomenales geleistet und auch die Dortmunder Derbywertung vor dem OSC gewonnen. Die personellen Weichen sind schon seit längerer Zeit gestellt. Alles ist gut.“

Was fehlt sind nun noch zwei Siege beim PSV Recklinghausen und abschließend daheim unter dem Motto Nachbarschaftshilfe für Hombruch gegen den TV Schwitten. Eine Woche später, am 19. Mai, soll dann die große Abschlussparty gemeinsam mit den Fans auf dem Höchsten steigen. Dramatische Züge im Verbandsliga-Abstiegskampf nach der 25:28-Heimpleite gegen den PSV Recklinghausen nimmt das Saisonfinale für Hombruch an. Sonntag gastiert die Westfalia beim unmittelbaren Verfolger in Schwitten. Die weiteren Konkurrenten TuS Bommern und HSG Lüdenscheid treffen aufeinander. Im ungünstigsten Fall droht der Sturz auf einen Abstiegsplatz. Und dann wäre da noch zum Ende das Derby gegen den OSC.

Trainer Kai Ruben: „Wir müssen in Schwitten punkten. Dann sind wir durch.“ Zur Realisierung des Vorhabens wird allerdings Torben Sasse (privat verhindert) fehlen. Und auch der Einsatz von Tillmann Hobrock, der sich gegen Recklinghausen am Ellbogen verletzte, scheint ungewiss.

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