SV Brackel mit forschem Stil ins Viertelfinale

Gruppe 3

In der Gruppe 3 nahm der Landesligist FC Brünninghausen im Vorhinein die Favoritenrolle an. Doch auch der SV Brackel wurde hoch gehandelt. Beide trafen im ersten Spiel direkt aufeinander – und trennten sich 2:2.

DORTMUND

von Von Timo Lämmerhirt

, 21.01.2011, 22:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rassig ging es zu zwischen dem SV Brackel und dem FC Brünninghausen. Beide schenkten sich nichts.

Rassig ging es zu zwischen dem SV Brackel und dem FC Brünninghausen. Beide schenkten sich nichts.

In der zweiten Partie traten die Brünninghauser gegen den TuS Rahm an und sicherten sich durch den 4:2-Erfolg die Teilnahme am Viertelfinale. Doch auch der TuS bewies eindrucksvoll, warum er in der Endrunde dabei war. „Ich bin megazufrieden. Wir haben unser Ziel, den Sonntag, erreicht. Und nur das zählte letztendllich“, sagte ein zufriedener FCB-Trainer Volker Rieske. Auch die Brackeler waren mit dem Remis einverstanden. Trainer Rieske jedenfalls blieb in der Halle, um zu sehen, wie die Partie zwischen dem SVB und dem TuS Rahm ausgehen würde. „Mal abwarten, ob die Brackeler uns noch überholen“, sagte Rieske. Die junge SVB-Mannschaft bewies letztlich, dass sie dem gewachsenen Druck standhalten konnte. Kevin Beyer, Marvin Heinrich und Sascha Ambacher schossen eine 3:0-Halbzeitführung heraus. Der TuS versuchte nochmals alles und stellte Mittelfeld-Akteur Denis Vidovic ins Tor. Doch es half nichts. Ambacher erhöhte erneut – 4:0, der definitive Gruppensieg für Brackel.

Als Gruppensieger treten sie Sonntag nun gegen den BSV Schüren an. Das Ausscheiden Rahms störte auf Seiten des TuS keinen wirklich. „Alles in allem haben wir uns doch gut verkauft. Gegen Brünninghausen hatten wir eher die Chance, etwas zu reißen als gegen den SV Brackel. Es war toll, bei diesem Event dabei zu sein“, sagte Thomas Hein, Rahms Trainer, und präsentierte sich als fairer Verlierer. Die Freude des Gruppensiegers war groß. „Wir sind stolz, dass die Jungs unsere Vorgaben so gut umgesetzt haben. Mit dem Einzug ins Viertelfinale haben sie sich selbst belohnt“, sagte SVB-Co-Trainer Mario Niedzialkowski. 

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