SVD in Paderborn, TV Hörde daheim

Basketball-Regionalliga

Nach der erfolgreichen Heimpremiere gegen den TV Ibbenbüren (63:53) steht für den „neuen“ Basketball-Regionalligisten SVD 49 am Samstag die schwierige Auswärtsaufgabe bei der Zweitvertretung des Bundesligisten Finke Baskets Paderborn auf dem Plan.

DORTMUND

von Von Volker Ohm

, 20.09.2012, 20:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ramiro Pomare (r.) und seine »49ers« treten am Samstag bei den Paderborn Baskets an.

Ramiro Pomare (r.) und seine »49ers« treten am Samstag bei den Paderborn Baskets an.

Daneben verfügen die Paderborner schon traditionell über viele talentierte Spieler. „Da es sich um eine Reserve-Mannschaft handelt, weiß man nie, wer genau bei denen aufläuft, doch unsere Devise lautet, immer zu verteidigen und zu kämpfen, egal gegen wen es geht“, will Mlynarski über die eigenen Tugenden punkten. Dem SVD-Coach steht am Samstag sein komplettes Aufgebot zur Verfügung. Auch Nils Isermann wird in dieser sowie der darauf folgenden Partie noch an Bord sein, ehe der Flügelspieler zum Studium nach Köln zieht und sich dem dortigen Zweitregionalligisten MTV Köln anschließt. „Offensiv müssen wir unsere Spielsysteme besser laufen als zuletzt, wir benötigen für einen Erfolg auf jeden Fall eine Leistungssteigerung gegenüber der Auftaktbegegnung“, meint Mlynarski.

Die Korbjägerinnen des TV Hörde empfangen am Samstagabend (20 Uhr) die Reserve des Bundesligisten New Baskets Oberhausen zur Heimpremiere in der Sporthalle Hörde. Die Oberhausenerinnen mussten vor der Saison personellen Aderlass verkraften, verabschiedeten sich doch beide Trainerinnen und einige Spielerinnen insbesondere auf den großen Positionen. „Obwohl wir in der Vorsaison beide Begegnungen gewinnen konnten, werden wir die mitnichten unterschätzen“, verspricht TVH-Trainerin Uta Cymbrowski. Unter der Woche arbeiteten die Hörderinnen hart an ihren Defiziten im Zusammenspiel und bei der Wurfausbeute, besprachen kleine Unstimmigkeiten. „Wir sind noch nicht auf dem Niveau aus der vergangenen Spielzeit, allein weil es Neuzugänge zu integrieren gilt“, weiß Cymbrowski. Personell sieht es dafür besser aus, kehrt doch die zum Auftakt noch fehlende Pia Stemmermann zurück. Kapitänin Maike Wiemann arbeitete urlaubsbedingten Rückstand auf. Center Birgit Jockenhövel sowie die Neuzugänge Katharina Rademacher und Henrike Zinke werden verletzungsbedingt erst in der Herbstpause wieder ins Training einsteigen können. „Wir müssen schnell Druck aufbauen und unser eigenes Spiel durchsetzen“, nennt Cymbrowski Schlüssel zum Sieg.

Lesen Sie jetzt