SVD-Trainer Radegast: Haben Rhythmus nie gefunden

DORTMUND Der Meister ist derzeit nur Mittelmaß, stehen die Basketballer des SVD 49 Dortmund nach absolvierten zwei Dritteln der Regionalliga-Saison doch lediglich auf Position acht im Mittelfeld.

von Von Volker Ohm

, 28.01.2009, 14:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der SVD musste mit seinen Amerika-Importen immer wieder neu improvisieren. Auch Stephan Bolt (Foto) blieb nur nur eine Halbserie. Der Center kehrte aus seinem Winterurlaub nicht mehr nach Dortmund zurück.

Der SVD musste mit seinen Amerika-Importen immer wieder neu improvisieren. Auch Stephan Bolt (Foto) blieb nur nur eine Halbserie. Der Center kehrte aus seinem Winterurlaub nicht mehr nach Dortmund zurück.

„Es gab da Anfragen für Try Outs, doch Jamar will erst einmal bei uns zu Ende spielen, da wir ihm in einer schwierigen Situation halfen. Nach der Saison zahlen wir ihm das durch Unterstützung bei der Suche nach höher klassigen Aufgaben zurück“, berichtet der Coach. Der Status des Europa-Neulings gilt auch für Nutters Landsmann J. R. Morris. „J. R. scheint sich aber langsam zu finden, gegen Mönchengladbach war schon ein deutlicher Schritt nach vorne zu erkennen“, gibt sich Radegast optimistisch. Der Neuzugang besitzt Steigerungspotential.

Dies gilt auch für die anderen Neuzugänge. Jonas Hartmann macht zwar genau das, was man von ihm erwartet, dürfte aber sicher auch noch den einen oder anderen Wurf mehr treffen. Nachwuchsmann Nils Isermann schlägt sich bisher beachtlich, überraschte positiv und setzte teilweise bereits Akzente. Allerdings schwanken seine Leistungen ebenfalls. „Stefan Fürst spielt immer noch unter seinen Möglichkeiten, hat sich aber auch schon besser eingefunden“, sagt Trainer Radegast.

„Insgesamt fanden wir durch die vertrackte Ausländer-Situation nie unseren Rhythmus, mussten im Training praktisch immer wieder von vorne anfangen, so dass andere Trainingsinhalte teilweise auf der Strecke blieben. Jetzt ist höchstens noch Platz sechs möglich. Wir wollen möglichst alle Heimspiele gewinnen und dabei ähnliche Vorstellung wie gegen Leverkusen hinlegen“, verspricht Radegast, dass allein Nutter das Eintrittsgeld Wert sein wird. Ein gute Gelegenheit dies zu überprüfen, bietet sich schon Sonntag (15 Uhr), wenn Spitzenreiter Schwelmer Baskets in der Brügmann-Halle gastiert.

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