SVD verliert gegen Star-Ensemble aus Ostwestfalen

Basketball: 2. Regionalliga

Der SVD musste am ersten Spieltag der 2. Regionalliga gegen die Westfalen Mustangs eine wenig überraschende 83:107 (16:30, 19:30, 16:19, 32:28)-Niederlage hinnehmen. Wer auf Seiten der Derner auf eine Sensation gehofft hatte, der hatte genau zweieinhalb Minuten Grund dazu. So lange führte der SVD gegen das Starensemble aus Ostwestfalen. Danach machten die Mustangs ihrem Namen alle Ehre, sie galoppierten davon.

DORTMUND

, 18.09.2016, 13:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bilder des Spiels SVD gegen die Westfalen Mustangs.

Bilder des Spiels SVD gegen die Westfalen Mustangs.

Verantwortlich dafür war in der ersten Hälfte vor allem Kris Douse, der Kanadier mit britischem Pass, der es auf 27 Punkte (18 im ersten Viertel, damit zwei mehr als der SVD gesamt, neun im zweiten) brachte. Douse war nur einer von vielen im Aufgebot des Aufsteigers, dem es in der 2. Regionalliga an Herausforderungen mangeln wird. Ein anderer ist der Kroate Sasa Cuic, ein 2,08 Meter großer Center, mit Spielstationen in den USA und im europäischen Ausland.

"Ganz andere Liga"

Wie er sich mit Kraft und Geschick unter den Körben durchsetzt, ist schon beeindruckend. „Der spielt ja in einer ganz anderen Liga“, stellte SVD-Trainer Sebastian Mlynarski anerkennend fest. Wird er wohl im nächsten Jahr auch, wenn er weiterhin bei den Westfalen Mustangs bleibt.

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Bildergalerie

Basketball, 2. Regionalliga: SVD - Westfalen Mustangs 83:107

Bilder der Basketball-Partie zwischen dem SVD gegen die Westfalen Mustangs.
17.09.2016
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Bilder des Spiels SVD gegen die Westfalen Mustangs.© Foto: Laryea
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Bilder des Spiels SVD gegen die Westfalen Mustangs.© Foto: Laryea
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Bilder des Spiels SVD gegen die Westfalen Mustangs.© Foto: Laryea
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Der SVD wehrte sich gegen diese Übermacht nach Kräften. In der ersten Hälfte nach Ansicht des Trainers noch etwas zu zögerlich ("Da hatten wir noch zu viel Respekt", bemängelte Mlynarski), in der zweiten mit mehr Erfolg. In kleinen Serien verringerten die Derner den Rückstand: So direkt nach der Pause, als sie von 51:79 auf 59:79 verkürzten oder in der Schlussphase, als sie von 71:105 auf 81:105 herankamen.

Gegner schraubt zurück

„Die zweite Halbzeit haben wir sogar gewonnen“, stellte Sebastian Mlynarski fest. Was zweifelsohne stimmt, doch dieses 49:48 hatte auch damit zu tun, dass die Gäste nach der klaren Führung viel wechselten und nicht immer mit der höchsten Intensität spielten. Ohnehin: Die Mustangs machten nicht den Eindruck, dass sie nicht noch einen Gang hätten zulegen können, wenn sie gemusst hätten.

Für die Gäste, die sich seit der Gründung 2010 zum Ziel gesetzt haben, in der Bundesliga zu spielen und bei der Hälfte ihres Plans angekommen sind, war es der 105. Sieg in Serie. Und es werden bis zum Saisonende nach Lage der Dinge noch 19 dazukommen. Der SVD hingegen, bei dem Jan Möhrung mit 23 Punkten bester Schütze war, ist nach diesem ersten Saisonspiel so schlau wie zuvor. „Wir haben uns ganz gut verkauft“, stellte Trainer Sebastian Mlynarski fest, „aber jetzt kommen ja erst die Spiele, in denen es für uns um etwas geht.“ Die besondere Saisoneröffnung hat der SVD immerhin ja nun hinter sich. tim

SVD: Keuthen (6/1/1:1), Dankmeyer (5/1), Möhring (23/2/7:7), Bode (10/1/1:1), Waniek (n.e.), Lages (3/1:1), Pomare (6), Karpinski (3/2:1), Böcker (13/1/3:2), Meesmann (14/8:4)

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