Tennis: TG Westfalia nutzt Matchball zum Klassenerhalt

DORTMUND Die Herren 30 Mannschaft der TG Westfalia hat sich durch ein 8:1 über Krefeld am Sonntag den Verbleib in der zweiten Bundesliga Nord gesichert. Die abschließenden Doppel wurden nicht mehr ausgespielt und mit 2:1 für die TGW gewertet.

von Von Christian Ippach

, 29.06.2008, 18:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ricardo Ciruolo fehlt der TG Westfalia im Aufstiegsfinale

Ricardo Ciruolo fehlt der TG Westfalia im Aufstiegsfinale

Am Abend zuvor hatte sich das Team bei italienischem Essen auf das wichtige Duell eingeschworen. Mit Erfolg: Denn alle Spieler boten überwältigende Vorstellungen. Mannschaftssprecher Claudius Rink: „Die Moral im Team ist einfach einzigartig.“

Aber von vorne: Jens Kemke konservierte die erstklassige Form der Vorwoche und triumphierte über Sven Pisters mit 6:3, 6:3. „Ich fühle mich im Augenblick super“, gab der wiedererstarkte TGW-Spieler zu Protokoll.

Müller-Frerich überzeugt

Nicht weniger beachtenswert war auch die Leistung von Henrik Müller-Frerich. Wie so oft von Bandscheibenproblemen geplagt, kämpfte er sich gegen Jens Höfken zum Sieg. Beim Stand von 6:2,3:1 gab sein Gegenüber verletzungsbedingt auf.

 Ein Einsatz nächste Woche ist ungewiss. Gewohnt stark präsentierte sich auch Ricardo Ciruolo. Mit aggressiven Angriffsschlägen fegte der Hartplatzspezialist Nils Wefers von der Asche (6:1,6:1).

Rink in Topform

Noch eindeutiger entschied Claudius Rink sein Match gegen David Ashley McMillan. „Heute hat einfach alles gestimmt“, jubelte der glückliche Sieger nach seinem 6:1, 6:0-Erfolg. Größere Schwierigkeiten hatten dagegen Stefano Tarallo gegen David Hoffmann (6:2 3:6 6:4) und Gianluca Gatto gegen Michael Kirsten (6:4, 3:6; 7:5).

Aufstieg in weiter Ferne

Einziger Wermutstropfen: Durch den Sieg von Schwafheim über Raadt ist der Aufstieg in weite Ferne gerückt. Für die Dortmunder jedoch kein Grund zur Trauer: „Wir freuen uns über den Klassenerhalt“, gratulierte Präsident Bruno Schwenk.

Gegen Wanne-Eickel werden nächste Woche über 500 Zuschauer erwartet, Schwafheim muss dann nach Krefeld. Vielleicht Zeit für ein Wunder.

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