Tösmanns weiter Satz - Blume hält Druck stand

Leichtathletik: Westdeutsche Meisterschaft

Stabhochsprung-Spezialistin Pia Blume (LG Olympia ) geriet bei der Westdeutschen Meisterschaft der Altersklasse M/W 15 in Arnsberg mächtig unter Druck. Sie hielt ihm aber stand. Auch weitere LGO-Athleten konnten überzeugen.

Dortmund

, 28.06.2016 / Lesedauer: 2 min
Tösmanns weiter Satz - Blume hält Druck stand

Lilian Tösmann, hier bei den NRW-Meisterschaften vor einem Jahr, sprang in Arnsberg 5,50 Meter weit.

Als Blume 3,10 Meter gemeistert hatte, gelang das auch vier weiteren Konkurrentinnen, die jetzt vor ihr rangierten, denn Pia Blume hatte sich bei ihrer Anfangshöhe von 2,90 Metern einen Fehlversuch geleistet. Aber als sie die 3,20 Meter im zweiten Anlauf als Einzige überquerte, war ihr der Sieg nicht mehr streitig zu machen. Aber sie gab sich damit nicht zufrieden und flog im zweiten Versuch auch über ihre neue Bestmarke von 3,30 Metern.

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Beim dritten Weitsprunganlauf stimmte auch bei Mehrkämpferin Lilian Tösmann alles. Die 15-Jährige landete bei genau 5,50 Metern und sicherte sich mit dieser hervorragenden Weite nicht nur den Westtitel, sondern qualifizierte sich auch für die deutschen Schülermeisterschaften in Bremen. Auch Lea Laukandt (alle LGO) überzeugte als Vierte mit vorzüglichen 5,33 Metern. Nur drei Zentimeter fehlten ihr zur Bronzemedaille in Arnsberg.

Zeitüberschneidung

Zuvor hatte sich Lilian Tösmann mit guten 12,53 Sekunden über 80 Meter Hürden für das Finale qualifiziert, verzichtete wegen der Zeitüberschneidung mit dem Weitsprung aber darauf, sich hier mit den Besten zu messen. Auch Sprinterin Laura Stratmann (Teutonia Lanstrop) trat trotz ihres 100-Meter-Vorlaufsieges in 12,87 Sekunden nicht mehr zum Zwischenlauf an.

Über 800 Meter verbesserte sich Mats Kumpmann auf sehr gute 2:10,27 Minuten und wurde damit in dem stark besetzten Wettbewerb Sechster. Vilem Hlavacek (alle LGO) kam mit 2:13,57 Minuten fast an seine Bestzeit heran. Beide gaben damit eine viel versprechende Vorstellung.

Ihr großes Talent ließ Victoria Isensee (TSV Kirchlinde) in Oer-Erkenschwick aufblitzen, als sie die 75 Meter der W 13, in Bestzeit von 10,18 Sekunden für sich entschied. Sie peilt nun ihre erste 11er Zeit an. Im Weitsprung landete sie bei 4,30 Metern und wurde Zweite. Stark auch das Kirchlinder 4x75-Meter-Quartett, das mit Alina John, Maria-Katharina Emmerich, Elisa Englisch und Victoria Isensee ausgezeichnete 41,76 Sekunden ablieferte. 

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