Topspiel in Siegen - OSC will stabil stehen

Handball: Verbandsliga

Für den OSC Dortmund lief es in der Handball-Verbandsliga bislang wie am Schnürchen. Trotz erheblicher Personalprobleme gelang der Sieben von Thorsten Stoschek ein Ligaauftakt nach Maß. Am Samstag endet die Ferienpause um 19.15 Uhr aber direkt mit einem echten Topspiel in Siegen.

DORTMUND

, 15.10.2015, 19:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Michael Wulf, hier noch auf einem Bild aus der Vorsaison, verpasste den Ausgleich in letzter Sekunde.

Michael Wulf, hier noch auf einem Bild aus der Vorsaison, verpasste den Ausgleich in letzter Sekunde.

Nun nun steht der OSC sogar um einen Zähler besser da als die Gastgeber (7:1), die zum Favoriten auf den Aufstieg gekürt wurden. „Unsere Spiele gegen Siegen waren immer intensiv und umkämpft“, erklärt Stoschek.

Personeller Zuwachs

Dass der RSVE ein heißer Kandidat für den Platz an der Sonne ist, liegt am personellen Zuwachs, den der Klub im Sommer realisiert hat. Zwar verließen einige Leistungsträger den Verein, doch mit drei hochklassigen Spielern aus Serbien haben die Verantwortlichen die Qualität im Kader eher noch gesteigert als nur gehalten. „Das Gesicht des Teams hat sich schon verändert“, sagt Stoschek mit Blick auf die älteren Vergleiche. Die Favoritenstellung aus dem Vorjahr hat es allerdings nicht tangiert.

So erwartet den OSC am Samstag ein ordentliches Gesamtpaket auf dem Feld. Stoschek sieht die Siegener Stärke im Angriff vor allem im Zusammenspiel zwischen dem großgewachsenen Rückraum und dem Kreisläufer. Auf der anderen Seite stellen die Gastgeber eine der besten 3:2:1-Deckungen der Liga.

Stabile Deckung

Einen Ansatz sieht der OSC-Coach also in der eigenen stabilen Deckung und daraus resultierenden Gegenstößen. Dabei wird Philipp Schürmann nach seinem Muskelfaserriss im Benefizspiel gegen Zweitligist ASV Hamm fehlen. Fraglich ist zudem Sebastian Kreft.

Michael Wulf, Markus Schmitz und Patrick Hoffmann könnten hingegen kurze Einsatzzeiten erhalten und so die Breite im Kader wieder ein wenig aufstocken, nachdem zuletzt vor allem im Rückraum die Alternativen fehlten.

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