Torhüter Dräger macht das Rennen im Oktober

Eisadler des Monats

Viele haben abgestimmt, einer freut sich. Marius Dräger ist der Eisadler des Monats Oktober. 56 Prozent unser Internetnutzer gaben dem Torhüter der Eisadler ihre Stimme. Zweiter wurde Sturm-Neuzugang Jiri Svejda (35,3 Prozent), Dritter Matthias Potthoff mit 8,7 Prozent.

DORTMUND

, 12.11.2015, 05:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Torhüter Dräger macht das Rennen im Oktober

Marius Dräger ist Eisadler des Monats Oktober.

„Ich freue mich riesig“, sagt der 24 Jahre alte Student, „diese Saison läuft für mich persönlich bislang super. Ich bin erstmals erster Torhüter in einer Senioren-Mannschaft und bekomme jetzt direkt die Anerkennung durch die Fans. Das ist natürlich sehr schön.“ Und auch sein Trainer Krystian Sikorski freut sich für Dräger, der seit Tag eins der Eisadler zur Mannschaft gehört. „Vergangenes Jahr war er auf einem Level mit Sebastian May, Sebastian ist weg, Marius ist geblieben. Jetzt ist er die Nummer eins und macht es bis dato sehr ordentlich. Die letzten Spiele hat er sehr gut gehalten“, erklärt Sikorski. Als Typ sei er eher ein ruhiger Spieler, auf den aber immer Verlass sei. „Marius gibt immer alles“, sagt der Trainer.

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Alles zeigen konnte Dräger in dieser Saison bereits einige Male, beispielsweise beim Auswärtserfolg der Eisadler in Lauterbach nach Penaltyschießen als er den Sieg für das Team von der Strobelallee festhielt. Dabei kommt Dräger zu Gute, dass die 1. Liga West deutlich ausgeglichener zu sein scheint als die Regionalliga West in der vergangenen Spielzeit. „Ich mag die engen Spiele lieber als die klaren Siege“, erklärt der gebürtige Schwerter, der aber in Dortmund aufgewachsen ist. „Wenn man als Torhüter das Zünglein an der Waage sein kann – das macht die Faszination der Position aus.“

Die nächste Möglichkeit, besagtes Zünglein zu sein, hat Dräger diesen Freitag. Dann kommt der Tabellenführer aus Ratingen an die Strobelallee. Und trifft auf einen starken Torhüter.

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