Trotz seines Abgangs: Deshalb saß Emre Konya am Sonntag auf der Westfalia-Bank

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Emre Konya ist seit dem 6. November nicht mehr der Sportliche Leiter von Westfalia Wickede. Gegen den FC Brünninghausen saß er dennoch auf der Bank der Westfalia. Das steckt dahinter.

Dortmund

, 13.11.2019, 10:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Emre Konya ist seit vergangenen Mittwoch (6. November) nicht mehr der Sportliche Leiter von Westfalia Wickede. Daniel Dukic übernahm den Posten des 38-Jährigen mit sofortiger Wirkung.

Konya saß auf der Bank, fieberte im Wickede-Trainingsanzug mit

„Das war so mit Emre abgesprochen, dass er ausscheidet, wenn wir einen Neuen haben“, erklärte der Westfalia-Vorsitzende Horst Linke dazu. Konya bestätigte dies. Dennoch saß Konya am vergangenen Sonntag beim Westfalenliga-Derby gegen den FC Brünninghausen auf der Wickeder Bank, hatte seinen Westfalia-Trainingsanzug an. Konya fieberte mit, alles schien so wie immer zu sein im Pappelstadion.

Eine Rolle rückwärts nun? Konya klärte nach dem Spiel auf der Pressekonferenz im Vereinsheim auf: „Das wird mein letzter Auftritt sein bei Westfalia Wickede. Ich werde Westfalia Wickede in Richtung Aplerbeck verlassen.“ Konya ging noch ein letztes Mal seinen Aufgaben als Sportlicher Leiter nach und nutzte die Pressekonferenz, um sich zu verabschieden.

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„Ich möchte allen Leuten des Vereins, insbesondere des Vorstands, und den Ehrenamtlichen, die hier wirklich einen überragenden Job machen, ein großes Lob aussprechen und ganz, ganz lieb Dankeschön sagen“, erklärte Konya.

Was seit Wochen bekannt ist, verkündete Konya nun noch selbst und verabschiedete sich so ein letztes Mal von der Westfalia. Konya hätte nun erstmal Pause, könnte sich eine Auszeit nehmen, bevor es ab dem 1. Januar für den Oberligisten ASC 09 losgeht.

Einen letzten Appell an die Westfalia-Anhänger

Er will die Zeit aber nutzen, schon erste Gespräche mit Aplerbecks Sportlichem Leiter Samir Habibovic führen und sich Fußballspiele anschauen.

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Einen letzten Appell richtete er bei der Pressekonferenz noch an die Anhänger der Westfalia: „Gebt den jungen Leuten weiter Geduld und Zeit. Das sind gute Jungs und die werden sicherlich einmal die Feuerwerke abfeiern, die wir hier sehnsüchtig erwarten.“

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