TSC Eintracht trotzt dem Mittelmaß

DORTMUND Die Wechselfrist endet, und Dortmunds überkreisliche Klubs haben sich wieder an der Talentschmiede TSC Eintracht bedient. Das erste Seniorenteam dümpelt derweil im Mittelmaß der Kreisliga A herum.

von Von Alexander Nähle

, 27.06.2008, 17:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Samstag 19.04.2014, 1. Fussball Bundesliga 31. Spieltag, Saison 2013/2014 in Dortmund, BV Borussia Dortmund - 1. FSV Mainz 05  4:2, 
Christoph Moritz (1.FSV) gegen Sokratis (BVB) 

Foto: DeFodi.de +++ Copyright Vermerk DeFodi.de -- DeFodi Ltd. & Co. KG, Wellinghofer Str. 117, D- 44263 D o r t m u n d, sport@defodi.de, Tel 0231-700 500 44, Fax 0231-700 54 90, C o m m e r z b a n k  D o r t m u n d, Kto: 36 11 76 100, BLZ: 440 400 37 // BIC COBADEFFXXX // IBAN: DE74 4404 0037 0361 1761 00 // Steuer-Nr.: 315/5803/1864 , USt-IdNr.: DE814907547 - 7% MwSt.

Samstag 19.04.2014, 1. Fussball Bundesliga 31. Spieltag, Saison 2013/2014 in Dortmund, BV Borussia Dortmund - 1. FSV Mainz 05 4:2, Christoph Moritz (1.FSV) gegen Sokratis (BVB) Foto: DeFodi.de +++ Copyright Vermerk DeFodi.de -- DeFodi Ltd. & Co. KG, Wellinghofer Str. 117, D- 44263 D o r t m u n d, sport@defodi.de, Tel 0231-700 500 44, Fax 0231-700 54 90, C o m m e r z b a n k D o r t m u n d, Kto: 36 11 76 100, BLZ: 440 400 37 // BIC COBADEFFXXX // IBAN: DE74 4404 0037 0361 1761 00 // Steuer-Nr.: 315/5803/1864 , USt-IdNr.: DE814907547 - 7% MwSt.

Diesen Missstand wollen Spielertrainer Moritz Pinner und Fußballchef Gert Rathfelder mit Überzeugungsarbeit und PR nach Außen beheben. „Denn mit unserem Potenzial an Junioren könnten wir eine gute Landesliga-Mannschaft stellen“, ist sich Pinner sicher.

Die Realität im nach dem BVB mitgliederstärksten Dortmunder Verein: „Seit bestimmt 15 Jahren sind wir nur Ausbilder für die Dortmunder Klubs“, wie Rathfelder sagt. Es fehle das Geld, um eine starke Senioren-Mannschaft zu stellen. Der Hauptverein sehe sich dem Breitensport verpflichtet, sagt Rathfelder.

Gewachsenes System

„Daher pulvert er nicht in eine Abteilung, weil er es vor den anderen nicht rechtfertigen kann.“ Die Jugend-Abteilung sei hingegen ein intaktes, gewachsenes System. Talente zieht es von den Vorortvereinen an die Flora. „Dieser Bereich ist gut organisiert, viele Kräfte stehen schon seit Jahren für gute Arbeit“, sagt Rathfelder. Die B-Junioren feierten gerade den Bundesliga-Aufstieg.

„Ein toller Tag für den Verein“, sagt Rathfelder. Auch die anderen Jahrgänge schlagen sich in höheren Ligen immer wieder gut. In der kommenden Saison profitiert Moritz Pinner nicht davon. Als er im Winter kam, hatten die A-Junioren bereits anderen Klubs Zusagen gegeben.

In der kommenden Spielzeit will er den Nachwuchskräften den Verbleib schmackhaft machen. Dazu soll auch das Umfeld verbessern werden: „Wir haben den Nachteil, kein Vorortverein zu sein. Ehrenamtliche aus der Nachbarschaft gibt es kaum.“ Rathfelder und Pinner werben daher um fußballbegeisterte Personen, die als Betreuer helfen möchten. Denn selbst als eine von vielen Abteilungen im Großverein biete der TSC „ehrliche Arbeit, eine hervorragende Anlage und eine Top-Kameradschaft“.

Zusätzliche Anreize

Ziel der Abteilung ist es zudem, Sponsoren zu finden, denn trotz der vielen Mitgliederbeiträge sieht Rathfelder Bedarf: „Wir könnten so zusätzliche Anreize bieten.“

Pinner führt die A-Junioren jetzt an die 1. Mannschaft heran, einige will er hochschreiben: „Sie sollen sehen, dass wir auch in der A-Liga guten Fußball spielen. Viele Spieler trauen sich den Sprung in die Landesliga zu, landen dann auf der Bank. Bei uns schaffen sie den Übergang in den Seniorenbereich.“

 Junioren- und Senioren-Abteilung bewegen sich aufeinander zu. Mit A2-Junioren-Trainer Dennis Empting arbeitet Pinner intensiv zusammen. „Wir können hier nicht innerhalb eines Jahres alles umkrempeln“, sagt Pinner, „doch langfristig geben wir uns mit der Kreisliga A nicht zufrieden.“ Nach jahrelanger Tristesse kommt Bewegung an die Flora.

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