Türkspor Dortmund feiert doppelt, muss aber auch einen Rückschlag verkraften

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Fußball-Landesligist Türkspor Dortmund hat am Samstag erneut seine Form getestet. Nach dem Auswärtsspiel hatte Türkspor zwei Gründe zu jubeln, musste aber auch eine bittere Pille schlucken.

Dortmund

, 24.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hinter den Landesliga-Fußballern von Türkspor Dortmund liegt ein wechselhafter Testspiel-Samstag. Die TSD-Kicker durften sich zwar einerseits freuen, müssen wegen einer Sache aber auch noch bangen.

Die schlechte Nachricht zuerst: Ömer Akman musste am Samstag während des Testspiels beim Landesliga-Klub VfB Frohnhausen verletzt vom Platz. Nach 75 Minuten ging es für den Mittelfeld-Motor von Türkspor nicht mehr weiter. Schuld war ein Pressschlag, bei dem sich Akman eventuell eine Bänderverletzung zuzog.

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„Wir müssen abwarten, bis die Schwellung weg ist. Danach geht Ömer ins MRT. Ich hoffe und bete, dass es nichts Schwerwiegendes ist. Er ist unser Herz im Mittelfeld“, sagt TSD-Trainer Reza Hassani über den 27-Jährigen, der am Samstag als Kapitän auf dem Platz stand. Da Türkspor zu diesem Zeitpunkt bereits vier Mal gewechselt hatte, mussten die Dortmunder die Partie in Unterzahl zu Ende bringen, schafften das allerdings mit Erfolg.

Mit einem 2:1-Auswärtssieg entschied die Elf des Trainergespanns Reza Hassani und Kevin Großkreutz die Partie für sich. Im siebten Vorbereitungsspiel war das der dritte Sieg nach den bisherigen Erfolgen gegen die U19 des Hombrucher SV (5:2) und gegen den TuS Bövinghausen (4:0).

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„Es war ein guter Test von uns. Wir haben aus dem Spiel heraus wenig zugelassen und gut verteidigt. In Unterzahl in der zweiten Halbzeit war es dann schwieriger. Unser Keeper Muhammed Acil hat die Jungs aber gut geführt“, sagt Hassani, der zunächst eine 2:0-Führung seines Teams sah.

Viktor Siljeg (41.) per Kopfball nach Akman-Ecke und Kimaz Hamza (52.) nach einer Kombination über Mateus Ajala Cardoniz und Jorge Jose Machado stellten auf 2:0.

Den Anschlusstreffer kassierten die Dortmunder kurz vor dem Abpfiff, als Kenson Götze traf (86.). „Zwischendurch hatten wir noch zwei Riesenmöglichkeiten per Konter. Außerdem hat Machado per Kopf die Latte getroffen“, resümierte Hassani. Am Ende blieb es beim 2:1-Erfolg für TSD - der erste Grund für Türkspor, um zu jubeln.

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Die zweite gute Nachricht hatte mit einem Neuzugang zutun - mit einem Spieler, der lange verletzt war und erst am Samstag sein Debüt für Türkspor gab: Florian Juka. Der Offensivspieler, der vom TuS Bövinghausen nach Türkspor gewechselt ist, absolvierte sein erstes Fußballspiel seit Februar. Eine schwerwiegende Knieverletzung und der Saisonabbruch durch die Corona-Krise sorgten für die lange Pause.

„Für Juka war es schön, dass er endlich wieder auf dem Platz stand. Er hat aber sechseinhalb Monate keinen Fußball mehr gespielt. Man hat natürlich gemerkt, dass bei ihm noch Luft nach oben ist. Es ist aber erfreulich, dass er schmerzfrei spielen konnte“, sagt Hassani, der Juka nun nach und nach aufbauen möchte.

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