Trifft Türkspor auf RW Germania, ist es ein Topspiel - Trotzdem gibt es einen Favoriten

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Trifft Türkspor Dortmund auf RW Germania, ist es ein Topspiel. So war es in der vergangenen Kreisliga-A-Spielzeit und so ist auch am Sonntag im Bezirksliga-Duell. Trotzdem gibt es einen Favoriten.

Dortmund

, 02.11.2019, 07:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die vergangene Saison haben sie bei Türkspor Dortmund nicht vergessen. Klar, am Ende stand der Jubel über den Bezirksliga-Aufstieg. Die Mannschaft hatte sich aber erst über dem Umweg Relegation den Startplatz in der Bezirksliga gesichert. Den direkten Aufstieg hatte ein damals übermächtiger Gegner verhindert.

Der hieß RW Germania. Fünf Punkte hatte die Germania am Ende mehr auf dem Konto, feierte die Meisterschaft und den direkten Sprung in die Bezirksliga. 5:1 und 1:0 gewann Germania die direkten Duelle gegen Türkspor. „Ich denke, wir waren der verdiente Meister“, sagt der heutige Germania-Coach Alexander Schwarz. Am Sonntag (Mendeplatz, 14 .30 Uhr) treffen beide Teams wieder aufeinander.

Kurgan klärt Hassani auf

Türkspors Coach Reza Hassani ist ja erst seit Ende September beim Klub. „Für mich war das Duell gegen Germania bisher immer ein ganz normales, bis Alihan Kurgan zu mir kam“, sagt Hassani. Sein Spieler erklärte ihm, dass Türkspor etwas gegen Germania gutzumachen habe und sich für die vergangene Spielzeit revanchieren müsse.

Aktuell liegt Türkspor Dortmund als Tabellenzweiter vier Zähler vor dem -vierten RW Germania. „Türkspor steht am Sonntag trotzdem mehr unter Druck“, sagt Schwarz. Türkspor ist mit dem Ziel in die Saison gegangen, in die Landesliga aufzusteigen. Der Klub hat sich deshalb prominent verstärkt und besitzt einen edlen Kader für die Bezirksliga. RW Germania hat sich dagegen mit großen Zielen und Sprüchen zurückgehalten. Deshalb geht Türkspor als Favorit in das Duell.

RW Germania spielt wieder ganz oben mit

Trotzdem spielt die Mannschaft wieder ganz oben mit. Zuletzt gewann das Team fünfmal in Serie und schnuppert wieder an dem Aufstiegsplatz. Sieben Zähler hat der Tabellenführer TuS Körne nur noch mehr auf dem Konto. „Wir befassen uns nicht groß mit der Tabelle. Wir können das Spiel gegen Türkspor auch ganz entspannt angehen. Gewinnen wir, freuen wir uns natürlich. Verlieren wir aber, reißt uns niemand ein Bein aus“, sagt Schwarz.

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Für Türkspor heißt die oberste Pflicht, den Aufstiegsplatz immer in Sicht zu behalten. Deshalb muss auch ein Sieg gegen Germania her. „Meine Spieler haben beim 3:0 in der vergangenen Woche gegen Körne die Messlatte extrem hoch gelegt. Über die müssen sie jetzt jede Woche springen“, sagt Hassani. Mache sie das, käme gegen Germania der nächste Erfolg.

Türkspor Dortmund hat großen Respekt vor RW Germania

„Wir haben aber großen Respekt vor Germania. Das Team ist über Jahre gewachsen und hat eine klare Spielidee. Das wird richtig schwer“, sagt Hassani. Vor allem, wenn seine beiden Topstürmer Ozan Bekats (7 Tore) und Mateus Ayala Cardoniz (12 Tore) ausfallen würden. Beide sind angeschlagen und haben am Donnerstag nur individuell trainiert.

„Es wäre natürlich bitter für Türkspor, wenn die beiden ausfallen. An unserem Spiel würde sich dadurch nichts ändern. Wir sind eine Mannschaft, die immer Fußball spielen möchte. Das ist unsere Philosophie“, sagt Schwarz. Er muss ebenfalls auf einen Topstürmer verzichten. Dennis Schmidt (7 Tore) hat Adduktorenprobleme.

Zwei Mannschaften, die Fußball spielen möchten

Es klingt insgesamt nach einem Feinschmecker-Spiel für Zuschauer. Zwei Teams, die gerne nach vorne spielen. Zwei Teams, die zu den besten der Liga gehören. Zwei Teams, die sich nichts schenken. „Ich freue mich auch auf das Duell. Ich hoffe nur, dass die Mannschaften nicht verkrampfen. Das ist ja nicht selten in Topspielen“, sagt Schwarz.

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