Türkspor-Trainer Kalpakidis reagiert auf Juka-Angriff: Das wird Konsequenzen geben

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Türkspor-Offensivspieler Florian Juka hat seinen Trainer und Sportlichen Leiter Dimitrios Kalpakidis kritisiert. Der hat sich auf Anfrage jetzt zu der Kritik geäußert - und kündigt Konsequenzen an.

Dortmund

, 14.10.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Florian Juka, erst im Sommer vom TuS Bövinghausen zu Türkspor Dortmund gewechselt, feuerte unter der Woche Giftpfeile gegen seinen Coach und Sportlichen Leiter Dimitrios Kalpakidis. „Dimi“ habe ihn mit seiner Auswechslung (Juka war erst in der Halbzeit gegen den SuS Kaiserau eingewechselt worden) in der Nachspielzeit „vor allen gedemütigt“. „Das werde ich ihm nie wieder verzeihen“, sagte Juka. Nun hat sich Kalpakidis auf Anfrage zu der Kritik geäußert.

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Konsequenzen für dieses Verhalten werde es laut Kalpakidis geben. Wie die genau aussehen werden, müsse der Interimstrainer und Sportliche Leiter von Türkspor Dortmund noch intern mit der Klubführung besprechen. Fliegt Juka sogar aus dem Verein? „Dazu bin ich nicht befugt“, sagt Kalpadkidis und ergänzt: „Solche Sachen gehören intern geklärt, sonst macht man sich nach Außen zur Lachnummer. Ich denke, dass bei seinen Aussagen seine Emotionen und eine gewisse Naivität eine Rolle gespielt haben.“

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Neben den Angriffen auf Kalpakidis, der sich bei Juka für seine Entscheidung nicht entschuldigt habe, knöpfte sich der Offensivfußballer auch seine Mannschaftskollegen vor. „Ich bin gerade zwar nur bei 50 oder 60 Prozent, aber ich kann abrufen, was Leute mit 100 Prozent nicht abreißen“, sagte Juka gegenüber dieser Redaktion.

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„Er greift ja auch die Mannschaft an, das geht so nicht“, so Kalpakidis weiter, der sich ansonsten nicht groß zu Jukas Aussagen äußern wollte. „Es macht keinen Sinn auf die lächerlichen Antworten zu reagieren. Ich will nicht auf den Zug aufspringen. Es wird aber konsequente Maßnahmen geben“, so der TSD-Interimstrainer abschließend.

Trotz der immer wieder aufkommenden Unruhe im Verein: Sportlich läuft es beim Fußball-Landesligisten gar nicht schlecht. Türkspor ist nach dem 3:2-Erfolg über den SuS Kaiserau am Sonntag auf den sechsten Tabellenplatz geklettert, hat elf Punkte auf dem Konto und liegt damit nur zwei Zähler hinter Tabellenführer Spielvereinigung Horsthausen.

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Am kommenden Sonntag steht für Türkspor ein Auswärtsspiel beim FC Frohlinde an. Ob Juka dann zur Startelf gehört - wie er es sich wünscht - ist mehr als fraglich.

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