Türkspor verlängert mit dem Top-Torjäger - der wollte aber höher spielen

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Den Aufstieg in die Landesliga hat Türkspor Dortmund so gut wie sicher. Doch der Verein hat noch einen Grund, um sich zu freuen. Der Noch-Bezirksligist hat mit seiner Tormaschine verlängert.

Dortmund

, 07.05.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es sind aktuell zufriedenstellende Wochen für den Fußball-Landesliga-Anwärter Türkspor Dortmund. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat dem Bezirksliga-Spitzenreiter mit seiner Empfehlung das Tor zur Landesliga weit aufgestoßen - die Bezirksliga-Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg scheinen nur noch Formsache zu sein. Der Verbandstag Mitte Juni soll letzte Zweifel darüber im Keim ersticken.

Nun ist dies allerdings nicht die einzige gute Nachricht, die die Mannschaft des Trainergespanns Reza Hassani und Kevin Großkreutz in dieser Woche erhalten hat. Das Trainerduo freut sich darüber hinaus auch über eine Verlängerung eines Topspielers.

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Mateus Ajala Cardoniz, bislang 17-facher Torschütze der laufenden Spielzeit, hat seinen Vertrag bei Türkspor ausgedehnt. Der Angreifer, der damit in sein zweites Türkspor-Jahr geht, hielt sich die Verlängerung aber lange offen. Hassani erklärt warum.

Mateus Ajala Cardoniz hat seinen Vertrag bei Türkspor Dortmund verlängert.

Mateus Ajala Cardoniz hat seinen Vertrag bei Türkspor Dortmund verlängert. © Schaper

„Mateus wollte höher spielen, wollte in die Oberliga. Er hätte bei den Klubs dann aber vorspielen müssen. Corona hat ihm nun einen Strich durch die Rechnung gemacht. So hat sich für ihn nichts ergeben und wir haben mit ihm verlängert“, erklärt Reza Hassani, der Cardoniz als „Top-Athleten mit einer unheimlichen Qualität“ bezeichnet. Cardoniz bringe laut Hassani eine professionelle Einstellung mit, achte auf seinen Körper und ernähre sich sehr gut.

Große Konkurrenz für Cardoniz

Dass Cardoniz trotz seiner Qualität und seiner 17 Tore in der kommenden Spielzeit sofort Stammspieler ist, scheint allerdings nicht zu 100 Prozent sicher. Der Grund dafür hat auch einen Namen: Marcel Reichwein. Vor einigen Wochen hat Türkspor bekanntlich die Verpflichtung des ehemaligen Zweitliga-Profis bekanntgegeben.

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Hassani: „Reichwein ist natürlich noch einmal ein anderes Kaliber. Da kann sich ganz Dortmund drauf freuen. Mateus kann von ihm bestimmt noch eine Menge lernen“, so der Coach, der dennoch betont, dass man mit Reichwein und Cardoniz zwei „Granaten“ im Kader habe. Mit eben jenem Kader sei es übrigens in Zukunft auch einfacher, auf Verletzungen oder Sperren zu reagieren. „Außerdem können wir vom System her flexibler sein“, sagt Hassani.

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