Dortmunds gehypte Teams treffen aufeinander - Ein Spieler kommt direkt aus Brasilien zum Platz

rnFußball-Testspiel

In der Halle sind sie schon zweimal aufeinandergetroffen. Zweimal gewann das höherklassige Team deutlich. Jetzt kommt es zum ersten Duell auf dem Platz. Es ist mehr als ein Testspiel.

Dortmund

, 10.02.2020, 19:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Niedergeschlagen waren die Spieler des TuS Bövinghausen nach dem Halbfinal-Aus bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Fast jeder hatte damit gerechnet, dass die hochgejazzte Truppe aus dem Dortmunder Westen den Titel holt. Im Spiel um Platz drei wartete dann der Gegner, auf den der Klub am Dienstagabend (19.15 Uhr, Provinzialstr. 273, 44388 Dortmund ) auf dem Großfeld trifft.

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Bövinghausen sicherte sich dann Rang drei durch einen 5:1-Erfolg gegen Türkspor Dortmund. In der Zwischenrunde hatte Bövinghausen das Duell schon mit 4:1 gewonnen. Jetzt treffen beide auf dem Feld aufeinander. Eigentlich ist es nur ein Testspiel zwischen dem Landesligisten TuS Bövinghausen und dem Bezirksligisten Türkspor Dortmund. Trotzdem steckt Brisanz in dem Duell, weil beide Klubs den schnellen Weg nach oben suchen.

Türkspor hat vor drei Jahren noch in der B-Liga gespielt. Jetzt rangiert das Team auf Platz eins der Bezirksliga und will unbedingt nach oben. Der TuS Bövinghausen hat vor drei Jahren in der Kreisliga A gespielt und liegt jetzt auf Platz zwei der Landesliga. Auch hier ist das klare Ziel der Aufstieg.

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Und dafür tun die Verantwortlichen alles. Die vielen hochklassigen Winterzugänge haben die Konkurrenz nur die Köpfe schütteln lassen. Bövinghausen hat sich einmal in der Regionalliga und sechsmal in der Oberliga bedient. Türkspor Dortmund hat unter anderem Serdar Bingöl aus der zweiten türkischen Liga verpflichtet und Okan Saritas vom Oberligisten ASC 09 Dortmund.

„Das wird ein schönes Spiel. Ich bin gespannt, wie weit Türkspor sportlich schon ist“, sagt Ajan Dzaferoski, Vorsitzender des TuS Bövinghausen. Er behauptet, dass der TuS Bövinghausen schon mindestens drei Schritte weiter sei als Türkspor. „Vielleicht nicht sportlich, aber definitiv von den Strukturen her“, sagt Dzaferoski.

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Dem widerspricht Türkspor-Trainer Reza Hassani nicht. Er sagt nur, dass es einfacher sei, schnell nach oben zu kommen, als sich oben dann zu halten. „Die Zukunft wird zeigen, welche Klubs das schaffen“, sagt Hassani. Besonders ist die Partie auch, weil es mehrere Querverbindungen gibt.

Da gibt es zum Beispiel das Duo Kevin Großkreutz und Pascal Königs. Großkreutz ist Trainer bei Türkspor Dortmund und Königs Torhüter beim TuS Bövinghausen. „Wir beide verstehen uns super, sind mittlerweile Freunde geworden“, sagt Königs.

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Dann stehen aufseiten von Türkspor fünf Spieler, die in der vergangenen Spielzeit mit Bövinghausen aufgestiegen sind: Mateus Ayala Cardoniz, Jorge Machado, Kimaz Hamza, Iago Augusto de Carvalho und Hazar Aksözek. Und einer davon feiert Dienstag sein Comeback.

Mateus Ayala Cardoniz, der aktuell noch in Brasilien weilt. „Mateus landet am Dienstag in Deutschland und wird dann pünktlich zum Spiel in Bövinghausen sein. Dann bekommt er auch seine Einsatzzeiten“, sagt Hassani. Wie gesagt, es ist kein normales Testspiel.

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