TuS Bövinghausen holt sich im Kreispokal einen Sieg für die Seele

rnKreispokal 3. Runde

Es war das erwartete Aufeinandertreffen von David gegen Goliath. A-Ligist TuS Rahm empfing am Abend in der 3. Runde des Kreispokals den ambitionierten Landesligisten TuS Bövinghausen.

Dortmund

, 15.10.2019, 22:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Landesligist TuS Bövinghausen hat in der 3. Runde des Kreispokals beim TuS Rahm nichts anbrennen lassen. Im Dauerregen hatte der A-Ligist letztlich deutlich mit 0:3 das Nachsehen. Die Tore für Bövinghausen schossen Andre Daniel Witt (17. Minuten), Ali Mohamad Abou-Saleh (57.) und Sky Maximilian Krzysztofiak 91.).

Selbsternannter Aufsteiger

Rahm-Trainer Manfred Schulze war nach der Partie dennoch nicht unzufrieden: „Die Mannschaft hat eine ordentliche Leistung geboten. Wir haben ein wirklich gutes Kreisligaspiel gezeigt und es dem selbsternannten Aufsteiger richtig schwer gemacht. Schade, dass die Latte das 1:2 verhindert hat. Das hätten wird verdient gehabt. So fiel dann das 0:3 in der 91. Minute auch noch durch einen unglücklichen Rückpass von uns.“

Schulze gestand aber auch ein, dass der Landesligist die spielbestimmende Mannschaft war. „Klar haben die dominiert, hatte etwa 70 Prozent Ballbesitz. Aber wir haben versucht, Nadelstiche zu setzen, und das ist uns mit einigen guten Chancen auch gelungen.“

Spiel im Griff gehabt

Bövinghausen-Boss Ajan Dzaferoski war ebenfalls einverstanden mit dem, was sein Team gezeigt hatte: „Ich denke, wir hatten das Spiel hier heute gut im Griff. Es war ein Pflichtsieg für uns, auch wenn wir natürlich wussten, dass im Pokal gegen einen A-Ligisten immer mal was schief gehen kann. Jeder A-Ligist haut doch in so einem Spiel 120 Prozent rein, um die Überraschunng schaffen. Aber so haben wir sicher einen Sieg eingefahren, der im Moment auch gut für unsere Seele ist und uns ein bisschen Ruhe bringt.“

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