Mit einem Jahr Verspätung: TuS Bövinghausen verkündet besondere Neuverpflichtung

rnFußball-Landesliga

Schon im vergangenen Jahr wollte der TuS Bövinghausen den Westfalenliga-Spieler verpflichten, der jetzt endlich für kommende Saison zugesagt hat. Das wird vor allem einen TuS-Spieler freuen.

Dortmund

, 30.03.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ajan Dzaferoski hat in der Corona-Krise alle Hände voll zu tun. Der Kader des TuS Bövinghausen für die kommende Saison nimmt immer weiter Formen an. Nach den jüngsten Vertragsverlängerungen hat der TuS jetzt den nächsten Neuzugang zu vermelden.

„Wir waren schon letztes Jahr an ihm dran“, erklärt Ajan Dzaferoski. Damals verhandelte der Bövinghausen-Vorstand mit Pjer (27) und Zivko Radojcic (23) vom BSV Schüren. Nachdem die Schürener doch noch den Klassenerhalt in der Westfalenliga packten, entschied sich Zivko, der jüngere der Radojcic-Cousins, dazu, doch noch beim BSV zu bleiben. Pjer folgte Dzaferoskis Ruf schon damals.

Ajan Dzaferoski (l.) hat nach Pjer jetzt auch Zivko Radojcic zum TuS Bövinghausen locken können.

Ajan Dzaferoski (l.) hat nach Pjer jetzt auch Zivko Radojcic zum TuS Bövinghausen locken können. © Verein

Jetzt also die Familienzusammenführung in Bövinghausen. Aber warum jetzt doch die Entscheidung pro Bövinghausen? „Zivko brauchte jetzt einen Tapetenwechsel - und so schlecht sind wir ja auch nicht“, sagt Dzaferoski mit einem Augenzwinkern.

Ist Radojcics Ex-Verein bald Ligakonkurrent vom TuS Bövinghausen?

Der TuS-Neuzugang, der vor seiner Zeit in Schüren bereits in der Oberliga bei Westfalia Herne und dem ASC 09 im Kader stand, sei vor allem zweikampfstark und mit seinen wuchtigen Fernschüssen brandgefährlich, erklärt der TuS-Boss. Dzaferoski plant mit Radojcic-Junior, der in dieser Saison 17 Mal für die Schürener auf dem Platz stand und dabei drei Mal getroffen hat, im defensiven Mittelfeld. „Und außerdem braucht man ja immer neue Spieler“, so Dzaferoski.

Die Bövinghauser hoffen in der Corona-Krise immer noch auf den Aufstieg in die Westfalenliga. War die Verpflichtung von Radojcic, nachdem schon Eyüp Cosgün den BSV in Richtung Bövinghausen verlassen hatte, also auch ein Schachzug, um einen eventuell zukünftigen Ligakonkurrenten zu schwächen? „Nein“, sagt Dzaferoski, „Schüren wird ja auch neue Spieler von anderen Vereinen holen“. Es gehe oftmals viel mehr darum, wer mit wem zusammenspielen wolle - in diesem Fall der jüngere Cousin mit seinem älteren.

Jetzt lesen

„Auch wir fragen manchmal bei Spielern an und das hat sich von vornherein erledigt, weil die lieber mit bestimmten Freunden zusammenspielen wollen, die bei anderen Vereinen sind“, erklärt Dzaferoski.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt