TuS Eving besiegt Marten nach starker zweiter Hälfte

Fußball-Kreispokal

Im zweiten Durchgang legte Westfalenligist TuS Eving-Lindenhorst einen Zahn zu und qualifizierte sich mit einem 2:0 (0:0) beim Landesligisten Arminia Marten für den Westfalenpokal.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 01.09.2011, 11:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Evings Anil Konya (l.) und Sebastian Homann (r.) bremsen Martens Veli Pehlivan.

Evings Anil Konya (l.) und Sebastian Homann (r.) bremsen Martens Veli Pehlivan.

Die Cleverness hielt sich allerdings 45 Minuten lang zurück. Nicht einen Höhepunkt bot der erste Spielabschnitt. Natürlich waren die Evinger mehr am Ball, zwingend aber war es nicht. Dann entwickelte der Favorit deutlich mehr Zug – und schon in der 48. Minute legte er vor. Emre Erdurs platzierter Schuss nach Vorarbeit von Bastian Erzen brachte Eving in Führung. Die Gäste suchten jetzt die Entscheidung. Sebastian Homann traf das Außennetz (49.), Sundi Gomes aus 16 Metern aus dem Stand die Latte (61.). Die Einwechslungen von Dimitrios Kalpakidis (58.) und Sascha Rammel (68.) förderten das Evinger Spiel weiter.

Schön für die Zuschauer, dass die Martener jetzt nicht vor Ehrfurcht erstarrten, sondern immer wieder Vorstöße wagten. Zwar sprang keine echte Chance heraus, aussichtsreich in Lauerstellung aber zeigten sich die Gastgeber öfters. Allerdings machte der Ex-Martener Florian Gondrum dann den Sack zu, nach Vorarbeit von Sascha Rammel traf er zum 2:0 (75.). Einen Hauch Restspannung verbreitete Marten zwar noch durch einen Vorstoß über die rechte Seite, eigentlich aber hatten die Evinger jetzt alles im Griff. Überzeugende Vorstellungen in Grün-Weiß lieferten die Brüder Emre und Anil Konya ab, die zuletzt noch nicht von Beginn an gespielt hatten. Es sollte ja auch ihre Chance sein, sich von Beginn an zu präsentieren. Sie nutzten sie. 

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