TuS Eving schlägt zu

In Sachen Neuverpflichtungen ist der TuS Eving-Lindenhorst ganz vorne dabei. Insgesamt 14 Zugänge begrüßt Trainer Karsten Gowik zum Trainingsauftakt des Fußball-Landesligisten.

01.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rang zwei in der Wechsel-Rangliste belegt Mengede 08/20 mit 13 Neuen. Hombrucher SV und Phönix Eving schlugen achtmal zu, der ASC 09 könnte gleichziehen, sollte Björn Kuper noch dazustoßen. Spielertrainer Hannes Wolf: «Er hat lange im Ausland gelebt, wir sehen uns ihn im Training an. Gut möglich, dass er für uns spielt.»

Zurück zum TuS Eving, der ein völlig neues Gesicht erhält. Kurzfristig machten die Evinger auch noch den Zugang des ambitionierten Offensivsspielers Stefan Hornberger (BG Schwerin) perfekt. Ohnehin lassen die von der Sportlichen Leitung präsentierten Namen den einen oder anderen Konkurrenten vor Neid erblassen. André Heitmeier beispielsweise vom Regionalligisten BVB 2, aber auch Dominik Behrend (Westfalia Herne) oder Bastian Erzen (RW Ahlen) sollen die Evinger nach ganz vorne bringen.

Karsten Gowik steht wie sein Mengeder Kollege Mario Plechaty vor der Aufgabe, daraus eine Mannschaft zu formen. Mit zahlreichen bestens bekannten Zugängen aus der Landesliga, darunter den Savvidis-Brüdern, und Leistungsträgern aus der Bezirksliga gehen die Mengeder in die neue Spielzeit.

Eine Mischung aus namhaften Akteuren mit Erfahrung in höheren Ligen und Talenten hat der Hombrucher SV geholt. Andreas Braun (SF Oestrich) ist der Top-Torwart, den sich Trainer Samir Habibovic gewünscht hatte, Eduardo Cusano kommt vom Verbandsligisten VfL Schwerte. Auf die Eintracht-Junioren Alex Enke und Phillip Schwaß hält Habibovic große Stücke. Eduardo Ribeiro vom SC Dortmund gilt ebenfalls als großes Talent.

Phönix Evings Trainer Andreas Müller sieht seine Mannschaft gut aufgestellt. «Ich weiß, viele sind skeptisch. Ich aber glaube an das Team.» Der ASC 09 bediente sich ab Landesliga aufwärts und könnte als Aufsteiger die Liga richtig aufmischen. Dominik Buchwald, Kevin Hamann und Andreas Przybilla spielten außerhalb Dortmunds in höheren Ligen. Auch die weiteren Zugänge zeigen, dass Aplerbeck nicht unbedingt gegen den Abstieg kämpfen will. AN

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