Unschöne Szenen dürfen nicht folgenlos bleiben

33. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Diese Szenen haben in der Halle nichts zu suchen. Absolut nichts. Da freuen sich unzählige Fußballer und Fans seit Wochen auf die Stadtmeisterschaft, machen diese einzigartige Veranstaltung zu einem Höhepunkt des Amateurfußballjahres und ein paar Einzelne beflecken das schöne Gesamtbild.

DORTMUND

, 30.12.2016, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unschöne Szenen dürfen nicht folgenlos bleiben

In der Vorrunde der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft gab es ungewohnt viele Platzverweise.

Unglaublich, dass Osmanlispors Torhüter Andre Klaus dem Schiedsrichter den Ball gegen den Kopf schießt. Rot. Anstatt den Keeper anzuzählen, laufen vereinzelte Zuschauer auf das Feld und stürmen Richtung Referee. Folgerichtig bricht der Unparteiische die Partie ab. Osmanlispor war schon einmal drei Jahre lang gesperrt. Der Fußballkreis muss jetzt erneut hart durchgreifen.

Spucken, Kopfstoß, Tribünen-Gerangel

Es waren weitere unschöne Szenen am ersten Tag dabei. In Huckarde spuckt der Rahmer Arnel Husic Richtung Schiedsrichter. Rot. In derselben Halle versetzt Eintracht Dorstfelds Michael Kotlewski einem Gegenspieler einen Kopfstoß. Rot. Im Norden wird nach einem Tribünen-Gerangel die Polizei gerufen.

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Es ist zu wünschen, dass dies die einzigen unschönen Szenen der Titelkämpfe bleiben. Auch bei der Lüner Stadtmeisterschaft gab es am ersten Tag Tumulte. Zwei Spielunterbrechungen waren die Folge. Der Veranstalter appellierte vor dem zweiten Tag per Mikrofon an die Vereine, Spieler und Fans, die Fairness in den Vordergrund zu stellen. Vielleicht sollte das in Dortmund auch passieren, um noch mal klarzumachen, wofür die Stadtmeisterschaft steht: für ein Familienfest des Dortmunder Amateurfußballs.

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