Uraltmarke aus den Listen gelöscht

03.07.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn es gelingt, diese beiden Mädchen sorgsam aufzubauen und ihnen die Freude an der Leichtathletik zu erhalten, wird man in Dortmund noch viel Freude an Nathalie Traxel (LC Rapid) und Amanda Amakye haben. Bei einem Sportfest in der Roten Erde sprintete die 11-jährige Nathalie die 50 m in elektrisch gestoppten 7,32 Sek. und löschte die von Hand ermittelten 7,1 Sek. von Daniela Richter, die diese 1993 sprintete, aus den Listen. Auch die 7,54 Sek. von Amanda sind viel versprechend.

Esther Oefner bewies einmal mehr ihre eindrucksvolle Vielseitigkeit. Das 13-jährige Multitalent sprintete über 75 m in 10,05 Sek. zum Sieg und lief die 80 m-Hürden in schnellen 12,53 Sek. Den Speer warf sie auf 28,07 m. Über 60 m Hürden der W 13 gefiel Jovanna Klaczynski durch 10,77 Sek. In der W 14 überzeugte erneut Stefanie Pähler. Sie trommelte als Siegerin die 100 m in 12,71 Sek. herunter und unterlag im Weitsprung mit 5,31 m nur um 1 cm Xenia Kritzsan aus Budapest.

Bei einem ihrer ersten 300 m-Rennen zeigte Katharina Grompe (alle LGO/PTSV) Stehvermögen deutlich und gewann mit ausgezeichneten 44,27 Sek. Zudem war sie mit übersprungenen 1,49 m auch die beste Hochspringerin. Nicola Gundlach (LGO/Westfalia Hombruch) fiel in der W 15 durch 45,91 Sek. über 300 m angenehm auf.

Weiter Wurf

Bei den Jungen der M 15 trumpfte Pablo Nolte (LGO/OSC) durch seine neue Bestweite im Diskuswurf von vorzüglichen 54,78 m auf. Damit machte er in der deutschen Rangliste einen mächtigen Sprung nach vorne. In der M 14 unterlag Yannic Apel (LGO/PTSV) im Hochsprung mit 1,61 m nur nach der Mehrversuchsregel. 10,51 Sek. wurden für Jamy Wehmeyer (LGO/TVE Barop) über 75 m der M 13 vor dem angenehm überraschenden Mittelstreckentalent Paul Kochhäuser (LGO/TSC Eintracht, 10,74) gestoppt. Kochhäuser entschied die 1000 m in 3:07,95 Min. für sich. Jamy war zudem mit 10,81 Sek. schnellster Hürdensprinter über 60 m.

Gutes Comeback

Sehr talentiert zeigte sich Julien Williamson (TUS Scharnhorst) in der M 11 mit 7,89 Sek. über 50 m. Unterstützt von seinen Trainingsgefährten gelang dem 18jährigen Hardy Laska (LGO) nach langer Verletzungspause mit 1:59,10 Min ein gutes Comeback. Als «Hasen» dienten ihm Marc Pähler (1:58,66) und Fynn Schwiegelshohn (1:58,96). Auch Chris Schwiegelshohn, der für Tempo sorgte und dann ausstieg, hinterließ einen guten Eindruck. Mz

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