Verloren, aber wacker geschlagen

DORTMUND Trotz einer 0:3-Niederlage schlug sich der TV Hörde gegen den Zweitligaabsteiger TuB Bocholt wacker.

von Von Klaus Wilke

, 11.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Verloren, aber wacker geschlagen

Moritz Peters hatte nicht seinen besten Tag.

"Die knappen Satzergebnisse (21:25,22:25,23:25) belegen den Aufwärtstrend und zeigen, dass wir fast immer auf Augenhöhe mitgespielt haben", war Trainer Jimmy Schmidt keineswegs enttäuscht. Den Unterschied machte ein 2,07 Meter langer Außenangreifer der Gäste, der immer, wenn es eng wurde, von Bocholts Zuspieler mit sauberen Pässen bedient wurde. Mit dem WVV-Auswahlspieler Thomas Just hatte Bocholt einen zweiten Angreifer, der mit sauberer Technik und einem schnellen Armzug wichtige Punkte sammelte.

Falsche Varianten gespielt

Hypothetisch bleibt die Frage, ob der TVH mit einem Libero und variablerem Passspiel eine Chance gehabt hätte. Jörg Hartwig, Kapitän des Verbandsliga-Teams, musste seinen geplanten Einsatz wegen einer Erkältung absagen, so dass die Blocker Bäker und Child durchspielen mussten. Spielmacher Moritz Peterswählte in kritischen Situationen oft die falsche Variante. "Zupp-Bälle und einbeinige Über-Kopf-Bälle wurden zu selten gespielt", vermisste Trainer Schmidt erfolgreiche Kombinationen. Die Neuzugänge Malte Kjer und Niko Kirchhoff müssen langsam an das höhere Leistungsniveau herangeführt werden.  

TV Hörde: Bäker, Child, Dziarstek, Klawikowski, Kirchhof, Kjer, Maas, Peters

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