Verzögerungen beim Platzumbau: Landesligist steht vor großem Problem

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An der Kobbendelle entsteht derzeit der neue Kunstrasenplatz des Kirchhörder SC. Unter dem Umbau leidet allerdings vor allem der Trainingsbetrieb. Eine Lösung scheint noch nicht in Sicht.

Dortmund

, 16.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fußball-Landesligist Kirchhörder SC schafft sich an der Kobbendelle ein neues Schmuckstück. Derzeit wird der Kunstrasenplatz ausgetauscht und ein neuer Untergrund verlegt. Der Umbau ist von langer Hand geplant und dennoch wird ein normaler Trainingsbetrieb in den nächsten Wochen nicht möglich sein. Zum Start der Vorbereitung ist deshalb Improvisation gefragt.

Ein Landesligist ohne eigenen Trainingsplatz für die Vorbereitung? Klingt zunächst nicht nach optimalen Voraussetzungen, um erfolgreich in eine neue Saison zu starten. Beim Kirchhörder SC haben jetzt aber Verzögerungen bei der Erneuerung des Kunstrasenplatzes dafür gesorgt, dass vorerst kein Trainingsbetrieb auf der eigenen Anlage stattfinden kann.

Baubeginn kurz vor den Sommerferien

Die Suche nach einer Lösung läuft allerdings auf Hochtouren. „Wir möchten den Mannschaften natürlich gerne eine Ausweichmöglichkeit in der Nähe bieten und ich bin zuversichtlich, dass wir das auch hinbekommen werden“, erklärt der Sportliche Leiter Jörg Mielers.

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Schon im vergangenen Jahr seien die Planungen für den neuen Fußballplatz angelaufen. Kurz vor den aktuellen Sommerferien folgte dann der Baubeginn - mit unvorhergesehenen Komplikationen.

Platz soll zur neuen Saison bespielbar sein

Nachdem die erste Schicht des alten Platzes abgetragen wurde, sei laut Vereinshomepage festgestellt worden, dass die darunterliegende Schicht nicht mehr den neuen Anforderungen genügt und ebenfalls ausgetauscht werden muss.

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Die Folge: Der Trainingsplatz bleibt für einen längeren Zeitraum gesperrt. „Wir gehen davon aus, dass der Umbau definitiv zur neuen Saison abgeschlossen ist. Ich rechne damit, dass wir Ende August fertig sind. Dann haben wir wirklich ein super Stadion“, betont Mielers.

Enttäuschung bei Spielern ist groß

Für die Fußballer bedeutet das zunächst: abwarten. Da kommt dem Landesligisten zugute, dass der offizielle Vorbereitungsbeginn erst für Anfang August geplant ist, wie Trainer Sascha Rammel erklärt. „Den eigenen Trainingsplatz nicht nutzen zu können, ist natürlich trotzdem der schlechteste Fall, den man sich vorstellen kann. Man kann sich so einfach nicht richtig an den neuen Untergrund gewöhnen.“

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Insbesondere bei den Spielern sei die Vorfreude darauf, die Vorbereitung bereits auf dem neuen Geläuf absolvieren zu können, besonders groß gewesen. Dennoch werde man laut Rammel an den derzeitigen Plänen festhalten: „Wir werden den Juli ohnehin nur nutzen, um schon das eine oder andere Testspiel zu absolvieren. Mit dem richtigen Training beginnen wir dann aber erst ab August.“

Daher habe er die Hoffnung, dass man bis zu diesem Zeitpunkt eine geeignete Ausweichmöglichkeit für die Mannschaften gefunden habe. „Wir müssen die verbleibende Zeit jetzt nutzen“, betont der Trainer.

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