VfL Kemminghausen hat neues Trainerduo und Sportlichen Leiter - einer war Profi

rnFußball-Bezirksliga

Endlich mal wieder gute Nachrichten vom VfL Kemminghausen. Der Bezirksligist hat einen neuen Sportlichen Leiter und einen neuen Trainer, der selbst schon hochklassig gespielt hat.

Dortmund

, 30.05.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Saison 2019/2020 war für Fußball-Bezirksligist VfL Kemminghausen eine zum Vergessen. Nach dem unschönen Abgang des Trainerduos Reza Hassani und Kevin Großkreutz ging es für die Kemminghauser nur noch bergab. Etliche Spieler verließen den Verein, zuletzt auch noch das Trainerduo Jonas Keimer und Alexander Stärk. Aber jetzt soll wieder alles anders werden beim VfL.

Kemminghausen hat nämlich einen Rückkehrer geholt. Einen, durch den alles anders werden soll - und besser. Ex-Spieler Tuna Kayabasi kehrt zurück an den Gretelweg und wird in Zukunft sowohl Sportlicher Leiter als auch Co-Trainer der Kemminghauser sein.

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Aktuell ist Kayabasi noch Spieler und Sportlicher Leiter bei B-Ligist Phönix Eving, aber Kemminghausen hat schon seit Längerem an dem 37-Jährigen gegraben. „Bei den Hallenstadtmeisterschaften kam die Anfrage von Kemminghausen, dann konnten wir mit Eving durch die Coronakrise nicht aufsteigen“, erklärt Kayabasi.

Tuna Kayabasi: „Wenn es sein muss, werde ich auch mitspielen“

Außerdem, erklärt er, „habe ich immer mehr gemerkt, dass bei Eving irgendwie alles an mir hängt“. So hat Kayabasi sich schließlich für Kemminghausen entschieden - und wird in der kommenden Saison nicht nur Sportlicher Leiter und Co-Trainer: „Wenn es sein muss, werde ich auch mitspielen, aber auf jeden Fall werde ich mittrainieren.“

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Kayabasi hat auch gleich seine Kontakte spielen lassen und bringt einen Neuzugang mit nach Kemminghausen, der es in sich hat. An der VfL-Seitenlinie wird in der kommenden Saison Ex-Profi Mirsad Gutic das Heft in der Hand haben. „Mirsad und ich haben beim SV Holzwickede zusammen in der Oberliga gespielt“, erklärt Kayabasi.

Kemminghausen bekommt einen Ex-Profi als Trainer

Gutic hat unter anderem bereits in der 1. Liga in Montenegro bei FK Zeta Golubovci gespielt, bringt außerdem reichlich Oberliga- und Regionalliga-Erfahrung mit. Gute Aussichten also für Kemminghausen - endlich.

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„Nach den vielen Abgängen muss sich unsere Mannschaft erstmal einspielen,“, erklärt Kayabasi, der in der kommenden Woche noch weitere Neuzugänge vorstellen will. „Wir wollen die Mannschaft Schritt für Schritt aufbauen, aber nicht in dem wir Kohle raushauen“, sagt Kayabasi. „In Kemminghausen wird Fußball noch richtig gelebt.“

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