Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

VfL Kemminghausen ist im Abstiegskampf in der Landesliga zum Siegen verdammt

rnFußball-Landesliga

Für den VfL Kemminghausen geht es am Sonntag beim Gastspiel beim TuS 1910 Wiescherhöfen nur um eines: Die letzte Chance auf den Klassenerhalt in der Landesliga erhalten.

Dortmund

, 18.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Die 1:2-Heimniederlage gegen den Hombrucher SV am drittletzten Spieltag hat beim VfL Kemminghausen alle Pläne, wie der Klassenerhalt zu schaffen sei, über den Haufen geworfen. Mindestens sieben Punkte aus den letzten drei Spielen hatte Trainer Reza Hassani gefordert. Diese Rechnung ist nicht aufgegangen. Maximal mögliche Ausbeute nun: Sechs Punkte.

Ernsthafte Erfolgsaussichten

Dass der VfL als Tabellen-Fünfzehnter mit 33 Punkten dennoch noch immer ernsthafte Erfolgsaussichten hat im Rennen um den rettenden Platz 14 verdankt er vor allem der Tatsache, dass die beiden unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf gerade ebenfalls alles andere haben als einen Lauf.

Viktoria Resse, mit 34 Punkten auf Platz 14, ging zuletzt bei der SpVgg Horsthausen leer aus. Ebenso wie der SSV Mühlhausen-Uelzen, der sein Heimspiel gegen Wacker-Obercastrop verlor und mit 32 Punkten auf Platz 16 stagniert. „Das war aber auch das aus unserer Sicht einzig Positive am letzten Spieltag“, sagt Kemminghausens Trainer Reza Hassani.

„Tatsache ist aber auch, dass wir in diesem Dreikampf das schwierigste Restprogramm haben“, sagt Hassani mit Blick auf die verbleibenden beiden Spieltage. „Darum ist jetzt ein Sieg in Wiescherhöfen ein absolutes Muss. Denn am letzten Spieltag kommt der Tabellenführer SC Obersprockhövel, aktuell mit Abstand beste Mannschaft. Das einzige, was uns Hoffnung macht, ist die Möglichkeit, dass Obersprockhövel zu uns als feststehender Aufsteiger mit ein paar Promille im Blut kommt.“

Spitzenspiel der Liga

Voraussetzung dafür ist allerdings dass Obersprockhövel im Spitzenspiel der Liga den FC Frohlinde besiegt, der als Dritter aber selbst noch Aussichten im Aufstiegsrennen hat. Zudem muss der Tabellenzweite SV Sodingen sein Heimspiel gegen DJK Wattenscheid verlieren. Eine Rechnung mit vielen Variablen, soviel steht fest.

Eine gute Nachrichten gibt es auf jeden Fall aus dem Kader. Ahmed Ersoy, der nach schwerer Verletzung bereits wieder gespielt und mit seine Toren Kemminghausen zuletzt überhaupt noch im Rennen gehalten hat, legt weiterhin an Fitness zu. „Im fehlt natürlich noch etwas an 100 Prozent, aber er steigert sich stetig und ist in der jetzigen Situation unser größer Hoffnungsträger“, sagt Hassani. „Das gilt insbesondere deshalb weil uns in der Offensive Hyusein Sadula fehlt und auch Mohamed Lmcademali angeschlagen ist.“

Mit Abstiegskampf nicht zu tun

Mit an Bord sein wird aber auf jeden Fall Mittelfeldspieler Markus Bednarek, den Hassani nach dem verlorenen Spiel gegen Hombruch als einzigen von jeder Kritik ausgenommen hatte. „Was mit dem Rest der Mannschaft da los war, weiß ich nicht. Aber mit Abstiegskampf hatte das außer bei Markus nichts zu tun. Darum hoffe ich, dass er die Mannschaft auch nochmal richtig pusht.“

Hassani hat die aus seiner Sicht mangelnde Einsatzbereitschaft unter Woche auch nochmal in der Mannschaft thematisiert. „Die Jungs müssen jetzt auf dem Platz zeigen, dass sie verstanden haben. Kevin Großkreutz und ich wir bieten ihnen ein gutes Training, wir stellen fair auf, wir belohnen Leistung. Aber die Ansprachen sind seit Wochen immer wieder die gleichen. Ich kann mich manchmal schon selbst nicht mehr hören. Aber wer jetzt noch immer nicht verstanden hat, was hier auf dem Spiel steht, der hat entweder die Sportart verfehlt oder nimmt die Sache nicht ernst.“

Lesen Sie jetzt