Vogt mit Titel-Hattrick - Wortelmann siegt im Regen

Tennis: Stadtmeisterschaften

Der letzte Tag hielt noch einmal eine Herausforderung für die Turnierleitung bereit: Regen am Finaltag der Senioren-Stadtmeisterschaften. Soll heißen: Spiele unterbrechen, warten, nochmal warten, Plätze wieder vorbereiten, weitermachen. Sie haben auch das gut gemeistert.

DORTMUND

, 03.07.2017, 19:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sonja Vogt in Aktion: Der Dortmunderin gelang am Wochenende ihr dritter Stadtmeistertitel in Serie.

Sonja Vogt in Aktion: Der Dortmunderin gelang am Wochenende ihr dritter Stadtmeistertitel in Serie.

„Trotz des wechselhaften Wetters ist das Turnier ordentlich über die Bühne gegangen“, bilanzierte Peter Klemm, der Pressesprecher der Senioren-Stadtmeisterschaften. Was auch ein großes Verdienst der teilweise neu formierten Turnierleitung mit Gerold Kluge, Katja Severing, Rita Spintzyk und Horst Beier war. „Sie haben einen hervorragenden Job gemacht“, so Klemm, „es ist alles reibungslos gelaufen.“ Dazu trugen auch die Spieler und Spielerinnen bei, bei denen es traditionell ohne große Diskussionen vonstattengeht.

Herren-40-Finale verregnet

Eines der Spiele, das von der Regenunterbrechung am Sonntagmittag betroffen war, war das der Herren 40. Im Aufeinandertreffen der beiden Turnierfavoriten, das sich über zwei Stunden hinzog, setzte sich die Nummer zwei des Feldes, Torsten Wortelmann (DTK Rot-Weiß), gegen die Eins der Setzliste, Jens Kemke (TG Westfalia), in drei Sätzen durch. Den ersten Satz entschied Kemke noch mit 6:3 für sich, danach übernahm Wortelmann die Kontrolle: 6:2 und 10:6 im Match-Tiebreak.

Für Kemke war es das zweite Drei-Satz-Match in Folge, Wortelmann war bis dato ohne Satzverlust durchs Turnier gekommen. Dieses Spiel war zudem gleich in doppelter Hinsicht eine Besonderheit am Finaltag. Es war das einzige Endspiel, das in den A-Konkurrenzen über drei Sätze ging. Und es war das einzige, in dem sich zwei Spieler aus Dortmunder Klubs gegenüberstanden. Ansonsten gingen sechs von acht A-Einzeltitel in die Nachbarschaft. Was aber weniger eine Folge der Öffnung der Teilnehmerfelder war – in diesem Jahr wurden die Titelkämpfe erstmals als Senior-Open, eingereiht in eine Turnierserie des Verbandes, ausgetragen. So legt es zumindest die Statistik nah. „So viele Teilnehmer von außerhalb haben wir nicht neu dazubekommen“, stellte Klemm fest.

Zwei Spiele bis zum Titel

Den zweiten „Dortmunder Titel“ gab es bei den Damen 40. Auch er eine Besonderheit. Sonja Vogt (TC Eintracht), die zum dritten Mal in Folge gewann, hatte den kürzesten Weg zum Titel. In dem kleinen Feld stieg sie im Halbfinale ein, das sie ebenso souverän gewann wie das Endspiel: Dem 6:0, 6:1 gegen Andrea Peter (Frohlinde) folgte im Endspiel ein 6:1, 6:0 gegen Katja Lutz (Bockum-Hövel).

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