TV-Serien sind die Kinofilme der Smartphone-Generation. Wir haben uns überlegt, welche Dortmunder Klubs und Sportler zu welcher Serie passen. Wer das zu ernst nimmt, liest jetzt nicht weiter.

Dortmund

, 29.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Im ersten Teil der dreiteiligen Serie schauen wir auf den ehemaligen Landesliga-Klub Arminia Marten, Bob-Anschieber Christopher Weber, die Handballer vom TuS Westfalia Hombruch, die Volleyballer vom TV Hörde und die Footballer von den Dortmund Giants.

Arminia Marten (Fußball) - Lost

Ein Flugzeug stürzt vor einer abgelegenen Insel ab. Die Überlebenden werden sechs Staffeln lang vermisst und kehren bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht zurück. Auch von der Arminia ist nach dem freiwilligen Rückzug aus der Landesliga sportlich nur wenig zu sehen, Zehnter in der Kreisliga A, die Mannschaft von Trainer Christian Franke ist gefühlt gerade erst auf der einsamen Insel angekommen. Immerhin: Das Vereinsleben nimmt schon wieder Fahrt auf. Ob sie in Marten vom Eisbär gefressen werden, nie wieder zurückkehren oder es doch einmal zurück in den überkreislichen Fußball schaffen, das sind die spannenden Fragen. Achja: Und wir wünschen der Arminia ein deutlich besseres Ende.

Christopher Weber (Bob-Anschieber) - Bob, der Baumeister

Im Moment ist Dortmunds schnellster Sprinter verletzt, aber die Bob-WM in Whistler ist für Christopher Weber das große Ziel, dieses Traumhaus baut er jeden Tag ein Stückchen weiter. Dort darf es dann im Vergleich zu Olympia in Pyeongchang auch gerne eine Medaille werden. Wir glauben: Ja, er schafft das.

TuS Westfalia Hombruch (Handball) - Eine schrecklich nette Familie

Bei den Dortmunder Handballern gibt es nicht nur in Hombruch Familienbande, deshalb steht die Westfalia stellvertretend zum Beispiel für den ASC 09 (die Bradtkes), den ATV Dorstfeld (die Edelings) und auch die DJK Oespel-Kley (die Pfänders). Bei den Hombruchern laufen die Brüder Ole Sasse, Torben Sasse und Jan Sasse gerne mal gemeinsam auf. Nicht überliefert ist, ob jemand von ihnen Schuhe verkauft oder eines seiner Kinder nach einem Bier benennen möchte.

TV Hörde (Volleyball) - 4 Blocks

Zugegeben: Einen Tony Hamadi haben wir bei den Volleyballern vom TV Hörde nicht entdeckt, aber vier Blocks macht das Team von Trainerin „Teee“ Slacanin pro Spiel mindestens. Um den Tiebreak-Fluch zu besiegen, müssen sie im fünften Satz aber vielleicht mal sportlich so skrupellos agieren, wie ein Berliner Gangster.

Dortmund Giants (American Football) - Calimero

Schon klar: Hier hätten jetzt viele vor Kraft strotzende Muskelberge a la „The Wrestler“ oder das naheliegende „All or Nothing“ erwartet, aber so einfach wollten wir es uns selbst nicht machen. Deshalb: Eine Kinder-Zeichentrick-Serie, bei der sich alles um einen Vogel mit einer Eierschale dreht. Wie bei den Footballern von den Dortmund Giants, bei denen sich alles um ein Ei dreht und man bei manchen Tackles denkt, dass man schon einen ziemlichen Vogel haben muss, um sich da reinzuschmeißen.

In Teil zwei schauen wir am Donnerstag auf die Tischtennis-Abteilung des BVB, die Basketballer vom SV Derne, die Fußballer vom TuS Bövinghausen und vom Kirchhörder SC und die eSportler von Dortmund eSports.

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