Was muss passieren, damit der SVD 49 Dortmund die Klasse hält?

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Wieder eine Partie verloren, zudem auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Die Aussichten des SVD in der 1. Regionalliga sind nach dem 89:95 in Ibbenbüren nicht rosig. Ein Überblick:

Dortmund

, 17.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Wie lief das Spiel gegen Ibbenbüren?

Die Niederlage nach Verlängerung war ärgerlich, sicherlich. Vielmehr drängte sich diesmal aber die Frage nach der sportlichen Qualität auf. Zu dieser Verlängerung hätte es eigentlich gar nicht kommen müssen. „Nicht Ibbenbüren hat das Spiel gewonnen“, stellte Trainer Peter Radegast enttäuscht fest, „sondern wir haben es verloren. Solch ein Spiel mit derart vielen Chancen bekommen wir nicht mehr dahingelegt.“ Zumal der Gastgeber mit dem Engländer Jamal Tahraoui und den beiden Centern Benjamin Fumey und Daniel Boahene auf drei Leistungsträger verzichten musste. Nur in der ersten Hälfte schien der SVD daraus seine Vorteile ziehen zu können. Das erste Viertel beendete er als 28:16-Sieger, zur Pause lag er mit elf Punkten vorn (51:40). „Nur mit elf Punkten“, wie Radegast konkretisierte, „es hätten – ohne Übertreibung – 20 sein müssen.“ Immerhin retteten sich die Derner noch in die Verlängerung. Zwei Sekunden vor Ende des vierten Abschnitts verwandelte Aaron Bowser seine zwei Freiwürfe und sorgte damit für den 78:78-Ausgleich. Auftrieb brachte das dem SVD aber nicht. Ibbenbüren übernahm in der Extra-Zeit die Führung, der SVD kam nicht mehr nach. Das war die dritte SVD-Niederlage nach Verlängerung.

Wie sieht Tabellensituation aus?

Der SVD 49 Dortmund ist durch die neuerliche Niederlage auf den vorletzten Tabellenrang abgerutscht. Auch Salzkotten ist jetzt bei Punktgleichheit aufgrund des gewonnen direkten Vergleichs an dem Dortmunder Team vorbeigezogen. Beide Mannschaften haben fünf Siege auf der Habenseite. Direkt davor liegen der SC Fast-Break Leverkusen (sechs Siege) und der Deutzer TV (sieben Siege). Die BG Kamp-Lintfort (zwei Siege) liegt abgeschlagenen auf dem letzten Tabellenrang.

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Schafft der SVD 49 Dortmund noch den Klassenerhalt in der 1. Regionalliga?

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Wie viele Mannschaften steigen ab?

Stand heute steigen vier Teams aus der 1. in die 2. Regionalliga ab. Das hat mit der Abstiegsrunde in der Pro B zu tun. Essens Abstieg ist hier besiegelt, Köln und Röhndorf liegen ebenfalls auf einem Abstiegsplatz in den Play-Downs. Retten sich aber Köln oder Röhndorf noch, gibt es nur drei Absteiger.

Was muss passieren, damit der SVD die Klasse hält?

Müssen vier Teams runter, muss der SVD bei drei ausstehenden Begegnungen sowohl Salzkotten als auch Leverkusen und den Deutzer TV überholen. Bei drei Absteigern muss der SVD an Salzkotten und Leverkusen vorbeiziehen. Um noch eine kleine Chance zu haben, müssen mindestens zwei Siege her, drei würden die Chancen erhöhen, den Klassenerhalt aber nicht zu 100 Prozent sichern. Nicht nur gegen Salzkotten ging das direkte Duell verloren, auch das gegen Leverkusen. Einzig Deutz würde der SVD bei Punktgleichheit hinter sich lassen.

Was muss passieren, damit der SVD 49 Dortmund die Klasse hält?

SVD-Trainer Peter Radegast (r.) und dessen Team sind nicht vom Glück verfolgt. Es gab schon drei Niederlagen nach Verlängerung. © Nils Foltynowicz


Wie sieht das Restprogramm für den SVD aus?

Mit den Citybaskets Recklinghausen (Platz sieben, Heimspiel), BG Hagen (Platz fünf, Auswärtsspiel) und BG Dorsten (Platz drei, Heimspiel) warten noch drei Teams, für die es um nichts mehr geht. In der Hinrunde gab es gegen diese drei Mannschaften jeweils drei Niederlagen: 53:94 gegen Recklinghausen, 58:57 gegen Hagen und 66:85 gegen Dorsten.

Wie realistisch ist der Klassenerhalt?

Die Chancen tendieren gegen Null. In der kompletten Rückrunde hat der SVD erst eine Partie gewonnen, nur gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten BG Kamp-Lintfort. Deshalb spricht wenig dafür, dass das Team plötzlich drei Siege in Serie einfährt. Auch die verlorenen direkten Vergleiche gegen Salzkotten und Leverkusen sprechen gegen den SVD. „Aber so lange noch alles möglich ist, muss man weiter trainieren und alles geben“, sagt Aufbauspieler Felix Fuhrmann.

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