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Was spricht eigentlich gegen den TuS Bövinghausen im Aufstiegskampf?

rnDer Sonntag der Wahrheit

Einen Sieg ist der TuS Bövinghausen von Trainer Thorsten Legat entfernt. Steigt der Fußball-Bezirksligist auf, kommt der Ex-Profi. Sein Vorgänger wird alles dafür tun, unter ihm zu spielen.

Dortmund

, 23.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Enger und spannender geht es kaum noch. Das über die gesamte Saison andauernde Kopf-an-Kopf-Rennen in der Fußball-Bezirksliga 8 zwischen dem TuS Bövinghausen und dem FC Nordkirchen endet am Sonntag mit einem durchaus würdigen Finale. Nur einen einzigen Zähler liegen die beiden Teams auseinander, 77:76 zu Gunsten von Bövinghausen heißt es nach 27 Spielen. Sollte alles klar gehen und Bövinghausen schafft mit einem Sieg bei Alemannia Scharnhorst den direkten Aufstieg in die Landesliga, übernimmt in der kommenden Saison Ex-Profi Thorsten Legat den Trainerjob bei den Westlichen. Der bisherige Spielertrainer Sven Thormann sitzt am Sonntag definitiv zum letzten Mal auf der Bank. Er kehrt aber als Spieler auf den Platz zurück.

Die Ausgangslage: Der TuS Bövinghausen rangiert mit 77 Punkten und einer Tordifferenz von +72 auf Rang eins, Verfolger FC Nordkirchen hauchdünn dahinter mit 76 Punkten und einer Tordifferenz von +75. Dahinter folgt lange nichts. Der Tabellendritte aus Körne kommt auf 53 Punkte. Sowohl Bövinghausen als auch Nordkirchen haben jeweils 25 Spiele gewonnen. Der TuS kommt auf zwei Unentschieden und eine Niederlage. Die allerdings ausgerechnet beim Konkurrent aus dem Münsterland. Am 22. Spieltag unterlagen die Jungs von Trainer Sven Thormann mit 1:3 in Nordkirchen. „Unglücklich“, wie Thormann sagt. Das Hinspiel in Bövinghausen endete 2:2.

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Die entscheidenden Spiele: Bövinghausen muss sein Spiel (Sonntag, 15.15 Uhr) beim Abstiegskandidaten Alemannia Scharnhorst gewinnen, um ganz sicher zu gehen und als Tabellenzweiter die Relegation zu vermeiden. Die Münsterländer gastieren beim Tabellenvierten Viktoria Kirchderne. Auf dem Papier erscheint die Aufgabe für Bövinghausen die leichtere zu sein. Doch Scharnhorst kämpft gegen den Abstieg, steht also ebenfalls unter Erfolgsdruck. Nordkirchen hat zwar kein Spiel in der Rückrunde mehr verloren, weiß aber um die Stärke von Viktoria Kirchderne. Das Hinspiel gewannen die Münsterländer relativ knapp mit 2:1.

So steigt Bövinghausen auf: Die sicherste Lösung ist natürlich ein Sieg in Scharnhorst. Dann hätten die Westlichen 80 Punkte und wären durch. Ein Remis bei der Alemannia und einem gleichzeitigen Sieg Nordkirchens reicht nicht für den direkten Aufstieg. Bövinghausen würde auf 78 Zähler kommen, Nordkirchen auf 79. Sollten beide Teams unentschieden spielen oder verlieren, würde sich an der Situation nichts ändern. Bövinghausen wäre durch und neuer Landesligist. Tabellenplatz zwei und damit die Relegation ist in jedem Fall sicher.

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Das sagt Bövinghausens Trainer Sven Thormann: An die Relegation will ich erst gar nicht denken. Im Endeffekt kommt es auf uns selbst an. Wenn alle Spieler ihre Leistung bringen und sich bedingungslos reinwerfen, dann sehe ich die Angelegenheit sehr positiv.

Das spricht für Bövinghausen: Am 22. Spieltag nach der 1:3-Pleite in Nordkirchen lagen die Westlichen bereits sechs Punkte zurück. Danach folgte eine Aufholjagd wie aus dem Lehrbuch. „Wir haben einen Lauf und können auch dem Druck standhalten. Das haben wir bewiesen“, erklärte Thormann. Sportlich dürfte sich das Team von Sven Thormann keine Blöße geben. Das Hinspiel gegen Alemannia Scharnhorst wurde souverän mit 4:0 gewonnen. Als zusätzliche Motivation sollte die Verpflichtung von Ex-Profi Thorsten Legat im Aufstiegsfall sorgen.

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Das spricht gegen Bövinghausen: Nichts. Höchstens, dass Scharnhorst noch alles tun muss, um den möglichen Abstieg zu verhindern, könnte sich negativ auswirken. Für Nordkirchens Gegner Viktoria Kirchderne geht es dagegen um nichts mehr.

Unsere Prognose: Bereits nach 45 Minuten ist alles klar. Bövinghausen führt klar in Scharnhorst und gibt danach den Sieg nicht mehr aus der Hand.

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