Wattenscheider Dominanz im Waldstadion

ASC 09 Dortmund

Gut 1000 Zuschauer, darunter viele in schwarz-weiß gekleidete Schlachtenbummler, wollten sich das Duell zwischen dem ASC 09 und dem ehemaligen Bundesligisten SG Wattenscheid 09 im Aplerbecker Waldstadion nicht entgehen lassen.

DORTMUND

von Von Timo Lämmerhirt

, 26.09.2011, 08:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der ASC unterlag den favorisierten Wattenscheidern.

Der ASC unterlag den favorisierten Wattenscheidern.

In der Partie unterstrichen die Gäste aus der Lohrheide, warum sie unverhohlen vom Aufstieg in die Oberliga sprechen. Eine Halbzeit hielten die Hausherren mit Kampf und Einsatzbereitschaft dagegen, eine knappe Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff nutzte die SGW dann aber die geistige Abstinenz des ASC und zog schnell auf 0:3 davon. Sven Preissing hatte beim 0:1 nach einer Flanke leichtes Spiel aus knapp vier Metern (48.). Dann kamen die Minuten von Milko Trisic. In der 53. Minute schlenzte er den Ball vom linken Strafraumeck in die lange Ecke zum 0:2, nur fünf Minuten später profitierte er von einem Stellungsfehler der Aplerbecker Hintermannschaft und schob aus kurzer Distanz zum vorentscheidenden 0:3 ein.

„Was die an Qualität haben, ist brutal gut“, sagte auch Elbracht. ASC-Spielführer Alex Enke brachte es dann auf den Punkt. „In der ersten Halbzeit haben wir gut dagegen gehalten. Dann kassieren wir innerhalb weniger Minuten drei Tore, das geht natürlich nicht.“ Mehr als der Anschlusstreffer von Dennis Hense (61.) war für den ASC an diesem Nachmittag jedoch nicht drin. Die starke erste Hälfte des ASC wäre dann fast mit der Führung belohnt worden. Daniel Diaz tauchte alleine vor dem SGW-Gehäuse auf. Sein geschickter Lupfer wurde jedoch von den Fingerspitzen des Wattenscheider Schlussmanns Lukas Fronczyk entschärft. „Wenn wir hier zurückliegen, wird es ganz schwer. Der ASC ist stärker, als es die Tabelle aussagt“, sagte SGW-Trainer André Pawlak. Doch angesprochenes Klassement führt die Wattenscheider auf Platz eins, der ASC hinkt derzeit auf dem elften Rang den eigenen Erwartungen hinterher.   

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