Wazinski formt neue Mannschaft

02.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diese Frage beschäftigt Borussia Dortmunds B-Junioren-Trainer Peter Wazinski immer noch: «Wie konnte die Mannschaft im Finale in der ersten Halbzeit nur die Hosen so voll haben. Eigentlich unerklärlich, wir hatten das Team stark geredet, viel Selbstvertrauen vermittelt. Aber irgendwie sind diese Leistungsschwankungen für den Jugendfußball charakteristisch.»

Den verpassten Titelgewinn im Endspiel gegen den FC Bayern München (0:1) haben die B-Junioren des BVB doch noch verpackt - erst wurde gefeiert, dann ging's für die meisten in die Ferien. Und die sind kurz genug.

Bereits am 16. Juli endet der Urlaubssommer für die Kicker-Talente, die sich in vielen Fällen gleich einer neuen Umgebung mit neuem Trainer anpassen müssen. Aus dem Stammspieler-Aufgebot der B-Junioren wechseln Torhüter Johannes Focher, Julian Koch, Fabian Götze, Kai Bastian Evers, David Blacha, Marcel Kandziora, Martin Zakrzewski und Tolgay Arslan in den A-Junioren-Kader des BVB. Der neue Trainer ist dort Peter Hyballa.

Planspiele

Borussia Dortmunds B-Junioren-Coach Peter Wazinski muss folglich ein neues Team formen. Die künftigen Stützen der Formation könnten Marc Hornschuh, Lasse Sobiech, Marco Stiepermann, Victor Huschka und Ivan Paurevic sein. Das kommende Innenverteidiger-Gespann sollen Nationalspieler Marc Hornschuh und Lasse Sobiech bilden.

Es kommt also viel Arbeit auf die Borussen zu, die in dieser Saison erstmalig in der frisch aus der Taufe gehobenen B-Junioren-Bundesliga-West antreten. «Für uns gibt es da aber nichts Ungewohntes. Unsere Gegner heißen wieder Schalke 04, VfL Bochum, Bayer Leverkusen, 1. FC Köln oder auch Borussia Mönchengladbach», sagt Wazinski.

Neu ist allerdings, dass sich einzig der Meister dieser Bundesliga-West für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft qualifiziert. Der West-Meister tritt direkt im Halbfinale der DM gegen die Konkurrenz aus Nordost und Süd an. Der Süden stellt dabei zwei Mannschaften.

«Und genau dieses Halbfinale wollen wir erreichen, darauf arbeiten wir hin», setzt Peter Wazinski neue Ziele. Harald Gehring

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