Wechselt Kevin Großkreutz als Spieler nach Dortmund? Mit diesem Klub saß er schon am Tisch

rnFußball

Da musste man schon zweimal hinhören. Weltmeister Kevin Großkreutz schließt es nicht aus, bald für einen Dortmunder Klub zu spielen. Es gab auch schon ein Gespräch.

Dortmund

, 15.11.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Lawine hat Reza Hassani ins Rollen gebracht. Er hat im neuen RN-Format „Meine Dortmunder Traum11“ Kevin Großkreutz als Spieler im rechten offensiven Mittelfeld aufgestellt. Mit den Worten: „Ich gehe davon aus, dass er demnächst im Dortmunder Amateurfußball auftaucht.“ Und Reza Hassani muss es wissen, er hat zuletzt mit Großkreutz Türkspor Dortmund trainiert, zudem eint beide eint eine dicke Freundschaft.

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Die Verwunderung in der Dortmunder Amateur-Fußballszene war groß. Und Kevin Großkreutz befeuerte später in einem RN-Gespräch, dass er es nicht ausschließt, im Dortmunder Amateurfußball als Spieler aufzutauchen. Er könne zwar noch nicht Konkretes dazu sagen, wie lange er noch Profi bleibt. Er könne sich aber gut vorstellen, nach seiner Profikarriere einem Dortmunder Klub zu helfen. Er schließe nichts aus.

Ajan Dzaferoski hat sich schon mit Kevin Großkreutz getroffen.

Ajan Dzaferoski hat sich schon mit Kevin Großkreutz getroffen. © Stephan Schuetze

„Vielleicht ist es nach meiner Karriere eine Option, mit meinem Cousin (Marcel Großkreutz, Anm. d. Red.) beim FC Brünninghausen zu spielen, oder vielleicht kann ich dem ASC dabei helfen, mal in die Regionalliga aufzusteigen“, sagt Großkreutz. Als dritten Klub nennt er den TuS Bövinghausen, dessen Weg er Respekt zollt, auch „wenn der Verein viele Neider hat“.

Wann er den Weg nach Dortmund zurückfindet, um „mit Freunden zu spielen und abzuschalten“, weiß er noch nicht genau. „Das kann in zwei oder drei Jahren sein. Vielleicht im Sommer oder gar im Januar“, sagt der 32-Jährige. Er hält sich alles offen.

TuS Bövinghausen trifft sich mit Kevin Großkreutz

Der TuS Bövinghausen um den Präsidenten Ajan Dzaferoski hat frühzeitig von Großkreutz´ Zukunftspläne gehört und gleich gehandelt. „Ja, wir haben uns schon einmal mit Kevin getroffen. Wir wollten mal hören, was er in der Zukunft vorhat. So einen Spieler hätte doch jeder gerne im Team. Es war nur ein erstes Sondierungsgespräch“, erklärt Dzaferoski.

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Großkreutz hält sich aus Spekulationen heraus, er liegt immer noch im Rechtsstreit mit dem KFC Uerdingen. Der Klub hat ihm im September fristlos gekündigt. Es sollen aber immer noch nicht gezahlte Gehälter im Raum stehen. Diese Baustelle muss er erst fertigstellen.

Erst danach will er sich entscheiden, wie es weitergeht. Vielleicht sieht man den Weltmeister dann wieder auf den Dortmunder Plätzen. Nicht als Trainer oder Zuschauer, sondern als Spieler. Das wäre eine kleine Sensation. Ein Weltmeister im Dortmunder Amateurfußball. Das hat es noch nie gegeben.

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