Wechselt Wiegand zum TuS?

In der Fußball-Bezirksliga 15 gibt es ein Gesprächsthema: Wechselt Daniel Wiegand von der SG Lütgendortmund zum TuS Eving-Lindenhorst? Drei Seiten, drei Versionen gibt es zu diesem Thema.

von Von Alexander Nähle

, 06.11.2007, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wechselt Wiegand zum TuS?

Wechselt er? Daniel Wiegand (r.) ist umworben.

Der SG-Vorsitzende Dieter Pohl erklärt unmissverständlich: „Daniel bleibt bei uns. Ohne unsere Zustimmung darf er während der Saison nicht gehen. Ich habe ihm das erklärt.“Der Spieler bleibt dabei: „Ich gehe zum TuS.“ Und auch der Sportliche Berater der Evinger, Peter Wongrowitz, geht davon aus, dass der Wechsel zustandekommt. „Wir werden jetzt das Gespräch mit den Lütgendortmundern suchen. “ Wiegand kann wohl vor der Winterpause noch einige Partien für die SG absolvieren, da sich seine Verletzung als nicht so schwer wie befürchtet herausstellte.

SG ein "Kellerkind"

Die SG zählt mittlerweile zu den Kellerkindern der Liga. Unten dabei ist auch der Kirchhörder SC, der nach dem 4:0 über Yeni Genclik dem rettenden Ufer ganz nahe kommt. Hoffnung macht, dass sich Sven Tenbrink mit zwei Treffern nach seiner Verletzung zurückmeldete.

Wieder aufwärts geht es laut Markus Laußmann, Trainer des FC Brünninghausen, nach dem 2:2 in Obercastrop. Die Rückkehr von Christoph Foitzik tat offenbar gut. Nichtsdestotrotz: BG Schwerin baute wegen des Remis der Verfolger seinen Vorsprung auf fünf Punkte aus. Die Schweriner gewannen bei den Sportfreunden Nette, denen Trainer Bernd Krämer eine „beeindruckende Vorstellung“ bescheinigte. „Wenn wir so weitermachen, schreiben wir noch viele positive Schlagzeilen.“

Faust setzt auf Düzgün

Auf die hofft auch TuS Eichlinghofens Trainer Thomas Faust. In Dorstfeld habe sich seine Mannschaft gut verkauft. Wieder einmal hätten es mehr Treffer sein müssen. Abhilfe kann bald Cagdas Düzgün schaffen (wir berichteten): „Ich freue mich über den Wechsel. Charly sucht die Eins-gegen-Eins-Situationen, ich schätze ihn auch charakterlich sehr“, erklärt Coach Thomas Faust.

Remiskönige

Mit Unentschieden begnügten sich die Huckarder Vereine und Arminia Marten. Blau-Weiß-Trainer Christian Bonefeld maß dem Punkt beim Schlusslicht Langendreer wenig Bedeutung bei. „Schade aber, mit einem Dreier im Rücken hätten wir das Derby gegen Dorstfeld entspannter angehen können.“ Westfalia-Coach Thomas Behlke hebt das Positive hervor: „Wir sind jetzt vier Spiele ungeschlagen.“ Boban Markov kehrt zurück.Trainer Michael Griehsbach lobte die Spielweise seiner Jungs. Er denkt bereits an Sonntag, wenn Westfalia zu Gast ist . „Wir freuen uns, dass Adam Schlossarek und Andreas Schmidt wieder dabei sind.“ Griehsbach freut sich auf das Derby gegen seinen alten Verein.

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