Wer dieses Tor noch nicht gesehen hat, hat den Amateurfußball nie geliebt

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Was war das für ein Hammer-Tor. Am Sonntag gelang einem Dortmunder Fußballer ein Traumtor, das mittlerweile auch durch die Sozialen Medien kursiert. Wir haben mit dem Torschützen gesprochen.

Dortmund

, 20.10.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

So einen Treffer sieht man nicht alle Tage. In einem Amateurfußballspiel mit Dortmunder Beteiligung läuft die letzte Spielminute. Der Dortmunder Fußballer legt sich bei einem Freistoß den Ball zurecht. Die Kugel lieg auf dem rechten Flügel, über 30 Meter vom Tor entfernt. Der Dortmunder nimmt Anlauf. Er wird doch nicht? Doch, er wird. Er hämmert den Ball direkt aufs Tor. Der senkt sich und fliegt ins rechte Eck - ein Hammer-Treffer.

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Lars Warschewski vom ASC 09 Dortmund war es, dem in der letzten Minute beim Meisterschaftsspiel bei Eintracht Rheine dieses Kunststück gelang. Am Ende hieß es damit 3:0 aus Sicht des ASC 09, der nun schon auf dem siebten Tabellenplatz steht. Aber wollte Warschewski den Treffer genauso erzielen?

„Der Schuss war so geplant, ja. Er sollte aber einfach nur auf das Tor kommen. Wenn er so flattert, dann wird es für jeden Keeper schwer. Wir wollten sonst auf den zweiten Ball gehen. Es war ein Wahnsinnsgefühl, als der Ball dann drin war“, sagt Warschewski.

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Seine Mitspieler freuten sich natürlich mit ihm, frotzelten nach dem Spiel aber auch. „Sie haben mich gefragt, ob ich verrückt bin und haben gesagt, dass ich auch mal häufiger aus dem Spiel heraus schießen muss“, so Warschewski, der seine Schusstechnik in seiner U19-Zeit bei Eintracht Dortmund lange geübt hat.

Ein prominentes Vorbild, was Freistöße angeht, habe Warschewski nicht. Vielmehr orientiert er sich da an seinem Bruder Tobias Warschewski, der aktuell in der Regionalliga Nord für Phönix Lübeck spielt. „Er hat mir viel beigebracht“, sagt

Lars Warschewski.

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