Werning erlebt trotz Verletzung eine Achterbahnfahrt

Galopp

Dortmunds Jockey Pascal Jonathan Werning durchlebt zurzeit eine wahre Achterbahnfahrt. Am vergangenen Wochenende lagen Pech und Erfolg erneut dicht beieinander. Mit Alpha aus dem Werning-Stall belegte der Trainer-Sohn, trotz Verletzung, den dritten Platz beim Listenrennen in Berlin-Hoppegarten.

DORTMUND

13.08.2014, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pascal Werning ist im Abschlusstraining schwer gestürzt.

Pascal Werning ist im Abschlusstraining schwer gestürzt.

Eigentlich hätte Werning nicht im Sattel sitzen dürfen. Nachdem die Stute Amelie Best im ersten Rennen in ihre Startbox gestiegen war, hatte sich der Jockey verletzt. Doch er biss noch einmal auf die Zähne. Danach ging aber nichts mehr. Der erste Verdacht auf einen Steißbeinbruch hat sich allerdings nicht bestätigt. Werning: "Mit einer Beckenprellung bin ich noch glimpflich davongekommen. Den Ritt auf Alpha wollte ich aber unbedingt noch machen." Der Arzt hat Werning zwar eine Pause verordnet, doch der 32-Jährige gönnt sich bis zum Urlaub keine Auszeit. Sein Programm: 13 Rennen innerhalb von vier Tagen. Auf Deutschlands ältester Rennbahn in Bad Doberan (Rostock) sattelt er allein zehn Pferde für seinen Trainer Dominik Moser. Von Donnerstag bis Sonntag ist Werning dort im Einsatz.

Anschließend geht es mit Ehefrau Mareike in den verdienten Urlaub auf Kreta. Das nächste Großereignis steht dann am 30. August auf dem Programm: Alpha hat die Startberechtigung für das Rennen um die Goldene Peitsche in Baden-Baden. 

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