Werning nach Sturz wieder im Sattel

Galopp

DORTMUND Jockey Pascal Jonathan Werning fliegt vom Pferd. Er landet direkt auf seinem Genick. Leblos bleibt er auf dem Geläuf in Neuss liegen. Kurze Zeit später transportiert ein Krankenwagen ihn ins Hospital.

von Von Thomas Schulzke

, 02.12.2009, 16:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sonntag galoppieren die Vollblüter wieder über die Sandbahn in Wambel.

Sonntag galoppieren die Vollblüter wieder über die Sandbahn in Wambel.

In Wambel wird Werning gleich dreimal mit seinen Vollblütern in die Boxen einrücken. „Mit Fabregas habe ich wohl gute Chancen auf einen Sieg“, sagt er. Wie Rennvereinssekretär Karl Schütz mitteilt, platzen die Felder am Sonntag auseinander. „Die Resonanz der Ställe ist überragend. Allein in einem Rennen sind 43 Pferde genannt worden“, sagt Schütz. Für den Dortmunder Rennverein ist das die zweite Veranstaltung während des laufenden Wintermeetings 2009. In Neuss haben sie schon zwei Renntage auf dem Dirt-Track hinter sich. Und bisher zeigen sich die Verantwortlichen mit den Totalisatorumsätzen zufrieden. Im November setzte der Dortmunder Rennverein in acht Rennen 117 000 Euro um, 2008 waren es am gleichen Tag 132 000 Euro in elf Rennen. „Damit haben wir im Schnitt 2500 Euro pro Rennen mehr umgesetzt. So kann es weitergehen“, sagt Karl Schütz.

Für Pascal Jonathan Werning sind die Umsätze nur sekundär zu betrachten. Für ihn geht es um den Sport, um die Pferde, um das Siegertreppchen. Und seit diesem Jahr auch um einen Trainerschein. Im Januar wartet die letzte Prüfung auf den 27-Jährigen. „Ich werde vorerst aber weiter als Jockey tätig sein, ich habe noch nicht vor, ins Trainergeschäft einzusteigen. Dafür ist mein Vater Reiner verantwortlich.“ Und der wird am Sonntag gleich drei Pferde in Wambel satteln. Darunter auch Frau Luna, die zu den Sieganwärtern zählen wird. Auf dem Rücken wird Pascals Schwester Katharina-Daniela Werning sitzen. Den Sieg könnte ihr ausgerechnet ihr Bruder streitig machen, denn im gleichen Rennen geht der mit Fabregas an den Start.

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