Westerholts Klasmann schockt TuS Borussia Höchsten

Handball-Verbandsliga

Bitterer Abend für den Dortmunder Handball-Verbandsligisten TuS Borussia Höchsten. In der heimischen Halle Wellinghofen gaben die Grünweißen am Sonntag den Sieg mit dem Schlusspfiff noch aus der Hand. Symbolisch für das gesamte Spiel traf der Spieler, den die Borussia über 60 Minuten nicht in den Griff bekam.

dortmund

von Enrico Niemeyer

, 14.04.2013, 22:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch fünf Treffer von Dennis Brenscheidt (r.) brachten Höchsten nicht den Sieg gegen Westerholt.

Auch fünf Treffer von Dennis Brenscheidt (r.) brachten Höchsten nicht den Sieg gegen Westerholt.

TuS Borussia Höchsten - SV Westerholt 36:37 (19:16) - Lange sah es nach einem Heimsieg und dem wichtigen Erfolg gegen einen direkten Konkurrenten aus für die Mannschaft vom Höchsten. Mit der neuerdings defensiveren Deckungsvariante kontrollierte der TuS den direkten Tabellennachbarn und ließ einzig Rückraumspieler Christopher Klasmann offensiv decken. Die taktische Maßnahme trug Früchte, Höchsten führte zur Pause mit 19:17.

Auch nach der Pause verwaltete die Mannschaft von Trainer Carsten Hergert die Führung, allerdings nicht mehr so souverän wie vor dem Seitenwechsel. "Wir haben eine schlechtere Abschlussquote gezeigt und Westerholt leichte Tore ermöglicht", bemängelt Hergert. Die Führung der Borussia schmolz bis zur 50. Minute, als die Gäste erstmals ausgleichen konnten (30:30).Ausgleich zum 36:36

Als der SV dann sogar kurz vor Schluss die 35:34-Führung erspielte, bündelten die Hausherren die Kräfte und glichen beim 36:36 aus, mussten dann aber eingestehen, dass ein Spieler an diesem Tag den Unterschied ausmachte: Westerholts Christopher Klasmann. Denn der traf fünf Sekunden vor Schluss aus halbrechter Position in den Winkel und schockte den TuS mit dem Siegtreffer.

"Ihn haben wir das gesamte Spiel nicht wirklich in den Griff gekriegt, heute haben wir gegen ihn verloren", resümiert Hergert, der sich für das letzte Heimspiel einen positiveren Ausgang gewünscht hätte. Einen Knick in der Moral vor dem Derby gegen den OSC am Freitag befürchtet er indes nicht: "Da werden wir wieder alles geben und wollen gewinnen."

Höchsten: B. Hoffmann, Trippe - Drees (11/5), M. Bradtke (3), Grotemeyer (2), Wittland, Rademacher (4), Panhorst (2), D. Bradtke (1), von Bassewitz (5), Fischer (1), Brenscheidt (5), Akaltun (2), Porrmann

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