Westfalenpokal: Welcher Dortmunder qualifiziert sich? Kreis hat erste Idee

rnDortmunder Kreispokal

Der Spielbetrieb im Amateurfußball ruht nicht nur in der Meisterschaft, sondern auch im Dortmunder Kreispokal. Doch welche Mannschaft qualifiziert sich dann überhaupt für den Westfalenpokal?

Dortmund

, 15.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Coronavirus hat den Spielbetrieb im Amateurfußball seit Mitte März komplett lahmgelegt. Betroffen sind davon neben der Meisterschaft auch diverse Pokalwettbewerbe, wie etwa der Dortmunder Kreispokal. Ursprünglich sollten Anfang April die Halbfinalspiele ausgetragen werden. Landesligist TuS Bövinghausen sollte am 1. April den Oberligisten ASC 09 Dortmund empfangen, A-Ligist Brackel 61 einen Tag später den Bezirksligisten Mengede 08/20. Wegen der Pandemie fielen diese Partien logischerweise aus - und können wohl auch nicht mehr nachgeholt werden.

Für den Meisterschaftsbetrieb arbeitet der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) aktuell an einer Lösung, hat kürzlich eine Empfehlung zum Saisonabbruch gegeben. Für den Kreispokal gibt es hingegen noch keine genaue Regelung, allerdings ist auch nicht davon auszugehen, dass die Spiele noch gespielt werden. Eine Entscheidung muss es aber dennoch geben. Der Grund ist ein einfacher: Es geht um die Qualifikation zum Westfalenpokal.

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In der Vergangenheit qualifizierten sich stets die Meister der überkreislichen Ligen für den Westfalenpokal - ebenso die Kreispokalsieger und manchmal auch die Endspielteilnehmer des Kreispokals. Daneben qualifizierten sich die auf den Plätzen eins bis sechs platzierten Vereine der Oberliga Westfalen des abgelaufenen Spieljahres.

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Doch wie will der Kreis Dortmund nun einen Kreispokalsieger ermitteln, wenn noch nicht einmal die Halbfinalpartien ausgespielt worden sind? Gisbert Dankowski, stellvertretender Vorsitzender im Kreis und gleichzeitig Pokalspielleiter, äußert sich auf Anfrage: „Wie wir genau entscheiden werden, steht noch nicht fest. Wir sind noch mit der Meisterschaft beschäftigt“, sagt Dankowski.

Pokalspielleiter hat erste Idee für den Westfalenpokal

Eine Idee schwirrt ihm aber schon im Kopf herum. Eine Idee, die polarisieren könnte. „Wir werden unter den vier Teams wohl losen müssen. Die beiden Gewinner der Losentscheide würden dann am Westfalenpokal teilnehmen“, sagt Dankowski, der nicht ausschließen will, dass noch eine weitere dritte der vier Mannschaften das Ticket zum Westfalenpokal lösen könnte.

Dies hänge aber auch noch mit der aktuellen Abstiegsregelung zusammen, wovon der Kreis Dortmund mit seiner großen Mannschaftsstärke profitieren könnte.

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Damit wären zwei Dortmunder Teams sicher dabei. Türkspor Dortmund, aktuell Tabellenführer der Bezirksliga 8, würde sich als potenzieller Meister ebenfalls für den Westfalenpokal qualifizieren.

Zwei Teams bei den Damen

Bei den Frauen, dort stehen ebenfalls noch Halbfinals an zwischen dem Wambeler SV und dem BV Lünen sowie zwischen dem SuS Hörde und der DJK Eintracht Dorstfeld an, gebe es aus Dortmund nach dem möglichen Losverfahren zwei Westfalenpokal-Teilnehmer.

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Etwas Licht ins Dunkel bringen möchte der Kreis in der kommenden Woche mit einer Kreisvorstandssitzung, die am Dienstag, 19. Mai, stattfinden soll. Dann will der Kreis unter anderem auch über den Kreispokal sprechen.

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