Fußball-A-Ligist Westfalia Huckarde legt sich auf Trainerteam bis zum Saisonende fest

rnFußball-Kreisliga

Nach dem goldenen Oktober fiel den Verantwortlichen des Fußball-A-Kreisligisten Westfalia Huckarde die Entscheidung leicht. Bis zum Saisonende haben sie sich auf ein Trainerteam festgelegt.

Dortmund

, 30.10.2019, 17:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Christian Klecz, Vorstandsmitglied von Westfalia Huckarde, erklärte: „Wir haben den Eindruck, dass die Mannschaft unter den beiden näher zusammengerückt ist. Wir erkennen einen Tendenz. Daher ist der Schritt logisch.“

Bei Vorstandssitzung

Im sehr erfolgreichen Oktobber hätten sich der Sportliche Leiter Marcel Land und Kapitän Chris Meschede bewährt und bilden nun bis zum Saisonende das Trainerteam.

Am Montagabend während einer Vorstandssitzung hatten Land und Meschede vorgefühlt, welche Pläne der Vorstand hätte. Und diese sind eindeutig, wobei das Duo auch sehr gerne weitermacht. „Ich war noch nie in der Verantwortung, aber es macht richtig Spaß“, erklärte Land.

Bilanz kann sich sehen lassen

Seine Bilanz kann sich sehen lassen. Im Oktober gewann die Westfalia unter seiner Regie alle vier Meisterschaftsspiele. Entscheidet er auch noch die Nachholpartie gegen Osmanlispor für sich, die seinerzeit wegen Nichterscheinen des Schiedsrichters abgesagt wurde, wäre die ambitionierte Westfalia wieder Zweiter. Aktuell ist sie mit 24 Zählern Vierter, Tabellenführer ASC 09 Dortmund 2 hat 32, der Zweite BW Huckarde 26.

Doch Land wiegelt ab: „Ich weiß, wir Fußballer beginn immer gerne Sätze mit wenn. Bis wir am Totensonntag-Wochenende Osmanlispor begegnen, müssen wir allerdings erstmal auch jetzt die schwierige Aufgabe bei Holzen-Sommerberg meistern, und dann erst Recht das Derby gegen starke Rahmer. Und davon, jetzt schon wieder von einem Angriff auf Spitzenreiter Aplerbeck zu reden, halte ich erst recht nichts.“

Abgang kam überraschend

Land ist erstmal froh, dass es überhaupt so gekommen ist, wie es gekommen ist. „Der Abgang von Philipp Sprenger und Max Müller zum Monatsanfang kam für uns schon überraschend. Als Verantwortlicher für die Mannschaft sah ich mich dann in der Verantwortung. Und da Fußball ein Ergebnissport ist, können wir mit dieser Konstellation alle sehr gut leben.“

Die gute Trainingsbeteiligung von 15 Leuten in einem Kader, in dem acht zum Teil sehr wichtige Leute langzeitverletzt sind, spreche für sich. „Die Jungs wollen etwas erreichen. Und es passt.“ Land gibt zu bedenken, dass der Kader mit sehr unterschiedlichen Charakteren ausgestattet sei. „Da jetzt einen fremden Trainer reinzuwerfen, wäre auch für ihn nicht einfach. Daher halte ich die aktuelle Lösung auch für gut.“

„Wir surfen auf der Welle“

Wie gesagt: In Huckarde soll jetzt keiner abheben: „Aber wir surfen auf dieser Welle gerne noch ein bisschen weiter und wollen uns nicht vorwerfen lassen, nicht dagewesen zu sein, wenn die Chance vorhanden gewesen wäre.“ Und vielleicht dauert es dann doch nicht mehr so lange, und die Liga hat einen Spannungsfaktor ganz oben an der Spitze mehr.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt