Westfalia Wickedes Christof Tielker ist genervt - das soll sich am Sonntag ändern

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Westfalia Wickede kommt in der Fußball-Westfalenliga nicht so richtig auf Touren. Der Umschwung soll gegen Hohenlimburg gelingen. Ein Team, dass aktuell „on fire“ ist.

Dortmund

, 05.10.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ob der euphorische Aufsteiger SV Hohenlimburg mit seiner Serie von sechs ungeschlagenen Spielen der richtige Gegner für Westfalia Wickede ist, um das besser zu machen, woran es zuletzt haperte, zeigt sich am Sonntag um 15.30 Uhr (Berliner Allee 54, 58119 Hagen).

Zu wenige Chancen erspielt

Christof Tielker, Stammverteidiger, sagt, sein Team habe sich in der Vergangenheit zu wenige Chancen erspielt. „Da finden wir gegen defensiv eingestellte Gegner keine Lösungen. Jüngstes Beispiel sei das 0:0 gegen den FSV Gerlingen gewesen. Aber auch im Pokal beim Dorstfelder SC, als die Westfalia 5:1 gewann, habe sich sein Team schwergetan.

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Das bringt Tielker zur Eingangsfrage: „Ich denke, eine Mannschaft wie Hohenlimburg, die mitspielt, liegt uns besser.“ Beim Tabellenvierten aber muss die Westfalia dann auch die nötigen Ideen haben, denn defensiv sei es ganz gut gelaufen. Das Gesamtbild aber ist eindeutig negativ: „Wir haben eindeutig zu viele Punkte liegengelassen. Das nervt.“

Es kann ein tolles Spiel werden

Trainer Alexander Gocke widerspricht seinem Verteidiger nicht. Was Tielker mit mangelnden Lösungen beschrieb, fasst Gocke aber in andere Worte. In Sachen Erwartungshaltung für das Spiel am Sonntag stimmt er Tielker völlig zu. Also erstens: „Wir passen uns der Spielweise des Gegners an. Spielt er Fußball, spielen wir auch, spielt er passiv, sind wir es auch.“ Führt zu zweitens: „Wenn Hohenlimburg – wie zu erwarten – Fußball spielt, wird es ein tolles Spiel.“

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Aber um auf solch eine zuversichtliche Einstellung zu kommen, hatten die Wickeder ein paar Dinge zu klären: „Die Jungs haben sich mal ohne Trainer zusammengesetzt. Das finde ich prinzipiell gut.“

Westfalia Wickede macht noch zu viele Fehler

Die Gründe für die dürftige Ausbeute, die Westfalia ist Zehnter, sieht Gocke in der hohen Anzahl an Fehlern. Den Willen will der Coach seinen Spielern nicht absprechen. Aber es habe gegen Gerlingen dennoch an Leidenschaft und Zweikampfverhalten gemangelt. Das waren eigentlich immer die Wickeder Tugenden.

Während dieser Spielzeit rufen die Schwarz-Weißen diese aber zu selten ab. Wird also Zeit, das zu ändern. Und das geht am besten, wenn „die Köpfe frei sind“.

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