Wie 5000 Euro den Dortmunder Eisadlern im Jugendbereich Flügel verleihen

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Die Dortmunder Eisadler schweben im Moment auf einer Wolke des Erfolgs, belegen Platz 2 in den Playoffs zur Regionalliga. Da kommt jede finanzielle Hilfe zur richtigen Zeit.

Dortmund

, 05.03.2019, 16:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die sportlichen Erfolge der Eisadler Dortmund bleiben nicht unentdeckt. Mit 5000 Euro fördert die PSD Bank Rhein-Ruhr in der laufenden Saison die Jugendmannschaften des Klubs. „Für uns ist diese Zuwendung ein großartiger Erfolg“, sagt der 1. Vorsitzende der Eisadler, Bernd Schnieder. Ein Erfolg, der nicht von ungefähr kommt.

Positive Reaktion aus Düsseldorf

„Wir haben bei einer ganzen Reihe von denkbaren Unterstützern angefragt“, sagt Schnieder. Die PSD Bank habe gleich positiv reagiert. „Teamsport ist wichtig, und das gilt in besonderem Maße für Kinder und Jugendliche. Die Nachwuchsarbeit der Eisadler Dortmund setzt genau hier an und hat uns überzeugt“, findet August-Wilhelm Albert, Vorstandsmitglied der PSD Bank Rhein-Ruhr.

Für Bernd Schnieder ist klar, dass die zusätzlichen Mittel selbstverständlich nur den Jungadlern zugute kommen werden. 5000 Euro, das klingt im Sport-Business nicht nach viel Geld. Doch für einen Klub wie die Eisadler geht die Erleichterung weit über die schieren Zahlen hinaus.

Weite Auswärtsfahrten sind gesichert

„Für uns bedeutet das“, rechnet Bernd Schnieder vor, „dass die weiten Auswärtsfahrten außerhalb Nordrhein-Westfalens für unsere Jugend für den Rest der Saison bis Mitte April bereits finanziert sind. Ohne Bus sind viele Gegner wie Frankfurt (220 Kilometer), Bad Nauheim (190) und Kassel (170) nicht zu erreichen. Das kostet viel Geld.“ Geld, das häufig auch von den Eltern beigetragen werden muss. „Den Löwenanteil bringt aber der Klub auf“, so Schnieder.

Der 1. Vorsitzende hofft nun, dass es nicht bei der einmaligen Spende der Bank bleibt. Immerhin sei die PSD Bank auch als Premium-Partner der Düsseldorfer EG dem Einhockey durchaus verbunden. Auf diese Verbindung hofft Schnieder, wenn er auch für die neue Saison wieder auf die Suche nach finanzkräftigen Partnern geht. Die PSD Bank wird auf jeden Fall eine Adresse sein, bei der die Dortmunder vorstellig werden. Denn angesichts des sportlichen Erfolges in den Play-Offs stellt sich einmal mehr die Frage, ob der Verein nicht doch das Wagnis Regionalliga eingehen kann – so denn die sportlichen Voraussetzungen stimmen.

Kein finanzielles Harakiri

Bislang war die Klub-Führung in diesem Punkt eher zurückhaltend. Denn eines soll und darf auf keinen Fall passieren. Nämlich dass sich die Eisadler auf ein finanzielles Abenteuer einlassen, das im Fall eines Scheiterns nicht nur die erste Mannschaft in Mitleidenschaft ziehen würde, sondern die Aufrechterhaltung des gesamten Nachwuchsbereich in Frage stellen könnte.

Den Traum vom Aufstieg träumt der Klub gleichwohl. „Wenn man sieht, was die Mannschaft zum Teil mit einem Minikader bisher in der Aufstiegsrunde erreicht hat, dann ist das schon großartig. Mein Herz schlägt ganz klar für den Aufstieg“, sagte Schnieder und hofft darauf, dass soviel toller Sport auch die heimische Wirtschaft neugierig auf die Eisadler macht.

Wirtschaftliche Latte liegt weiterhin hoch

Doch die wirtschaftliche Latte für die Regionalliga liegt nach Schnieders Rechnung hoch: 40.000 Euro müsste der Klub zusätzlich einwerben. An diese Aufgabe gehe es jetzt im März, April und Mai. Und noch eine Aufgabe käme auf die Eisadler im Falle eines Aufstiegs zu: Es geht darum, die Mannschaft zu verstärken. Von den Akteuren, die er suchen würde hat Schnieder eine ganz klare Vorstellung: „Ihr Herz muss für Dortmund schlagen.“

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