Wieder kein Sieg - Höchsten bleibt im Keller stecken

Handball: Verbandsliga

Wenn sie auf irgendwas in dieser Saison verzichten können, dann sind es knappe Niederlagen. Die Borussia kassierten am Sonntagabend wieder eine, 33:35 (14:19) verloren sie die Verbandsliga-Partie in eigener Halle gegen den TuS Hattingen.

DORTMUND

, 09.03.2015, 11:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Höchstens Spielertrainer Tobias Genau kassierte mit seinem Team die nächste Saisonniederlage.

Höchstens Spielertrainer Tobias Genau kassierte mit seinem Team die nächste Saisonniederlage.

Das war jene Mannschaft, gegen die die Höchstener ihren ersten und bislang einzigen Saisonerfolg gefeiert hatten – was seit gestern genau eine Halbserie her ist.

Unkonzentriert beim Abschluss

Am Ende standen sie mal wieder ziemlich frustriert da. Vielleicht weil sie wussten, dass es nicht viel gebraucht hätte, um ein solches Spiel auch mal zu gewinnen. Aber von zwei nicht besonders guten waren die Höchstener die Mannschaft, die in den entscheidenden Situationen etwas schlechter war. Oder unkonzentrierter.

Was sich in der ersten Halbzeit in der Ausnutzung selbst klarster Torchancen bemerkbar machte. Exemplarisch die Szenen Mitte der ersten Hälfte: Gleich zweimal scheiterten die Borussen beim Stand von 8:8 – und in Unterzahl – freistehend vor dem Torhüter (18.), beim 8:9 folgte ein technischer Fehler (20.), beim 9:10 (21.) ein vergebener Tempogegenstoß, später ein Strafwurf.

Zu leichte Gegentore

Es hätte zur Pause auch gut und gerne unentschieden stehen können, stattdessen führte Hattingen mit 19:14. Bezeichnend für dieses Spiel. Und was sie vorne nicht machten, bekamen sie hinten postwendend gleich ins Tor.

Die Defensive war das zweite große Problem der Höchstener, die zu allem Überfluss auf Niklas Grotemeyer verzichten mussten. "Die Abwehrleistung war katastrophal", brachte es Trainer Tobias Genau, der erneut selbst mitgespielt hatte, auf den Punkt, "da waren zu viele nicht wach." Die Höchstener machten es den Gästen viel zu einfach, zu Toren zu kommen. Sei es bei Wechseln nach schneller Mitte oder im einfachen Positionsangriff.

Am Ende fehlt die Zeit

Dennoch bekamen die Hausherren gegen Ende noch ihre Chance. 21:27 (45.) und 28:34 (54.) lagen sie zurück, gegen Ende holten sie Tor um Tor auf – bis zum 33:34. Doch da fehlte die Zeit, nur noch fünf Sekunden waren auf der Uhr. Und die nutzte Hattingen zum 35:33-Endstand.

Mit jeder Niederlage schwinden die Hoffnungen der Höchstener, doch noch irgendwie dem Abstieg entkommen zu können. Noch bleiben den Borussen sieben Spiele.  

Aufstellung:
Höchsten: Löffler, Theunissen; Drees (5), Brenscheidt (5/1), Leimbrink (8), Rademacher (2), Jörres (1), Fischer (5/2), Genau (7), Panhorst, Sürig

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