Wild Chief gewinnt den Großen Preis der Wirtschaft

Galopp

Renate Häcker hatte während der Siegerehrung Tränen in den Augen. Die Besitzerin des Siegers im Großen Preis der Wirtschaft dachte in dem Moment an ihren 2014 verstorbenen Mann Walter, der für den Stall Fürstenhof bis zu seinem Tod verantwortlich war. Sie führt seitdem die Leidenschaft ihres Mannes fort und feierte am Sonntag auf der Dortmunder Galopprennbahn mit Wild Chief einen großen Erfolg.

DORTMUND

, 25.06.2017, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wild Chief gewinnt den Großen Preis der Wirtschaft

Wild Chief (2.v.l.) gewann den großen Preis der Wirtschaft.

Rund 32.000 Euro wandern auf das Konto der Besitzerin aus Bad Bertrich. Wild Chief war mit sechs Jahren der älteste der neun Starter in dem Gruppe-III-Rennen über 1750 Meter und ging als 85:10-Außenseiter in die Startbox. „Wir haben mit einem guten Laufen von Wild Chief gerechnet. Er hat die Klasse, solch ein Rennen immer zu gewinnen“, sagte Trainer Jens Hirschberger (Mülheim).

"Noch nicht bei 100 Prozent"

2016 blieb Wild Chief aber sieglos, fand erst in diesem Jahr wieder zu seiner Form zurück. „Wild Chief hatte im vergangenen Jahr einige gesundheitliche Probleme. Die haben wir aber in den Griff bekommen. Deshalb sind die Leistungssteigerungen des Hengstes im Jahr 2017 keine Überraschung“, erklärte Siegjockey Alexander Pietsch.

Der Favorit Noor Al Hawa landete nur auf dem dritten Rang, noch hinter seinem Stallgefährten Cashman. Für Jockey Eduardo Pedroza kein Problem. „Noor Al Hawa hat seit Februar pausiert. 400 Meter vor dem Ziel hat er kräftig Luft geholt, da habe ich gemerkt, dass er noch nicht bei 100 Prozent ist.“

Wiedersehen in München

Wild Chief und Noor Al Hawa sehen sich am 30. Juli in München wieder. Beide Pferde werden dann im Großen Dallmayr-Preis starten. Ein Gruppe-I-Rennen über 2000 Meter. 100.000 Euro erwarten hier den Besitzer - oder die Besitzerin.

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