Zu hohe Hürde für Höchsten - OSC siegt in Siegen

Handball: Verbandsliga 2

Borussia Höchsten rutschte durch die Heimniederlage auf einen Abstiegsplatz ab, Trainer Tobias Genau zeigte sich mit der Leistung seines Teams nicht einverstanden. Der OSC Dortmund hingegen überzeugte im Liga-Gipfel und verteidigte den ersten Rang.

DORTMUND

, 10.11.2014, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch vier Treffer von Dominik Sürig halfen Borussia Höchsten gegen Riemke nicht weiter.

Auch vier Treffer von Dominik Sürig halfen Borussia Höchsten gegen Riemke nicht weiter.

Höchsten: Löffler, Pfennig (31.-43.); Drees (1), Radenmacher, Fischer (5/2), Strauß (3), Leimbrink (8), Panhorst (3), Brenscheidt (2), Grotemeyer (1), Pfänder, Austermann (1), Sürig (4).

"Wir haben uns gegen vergleichbar starke Mannschaften schon deutlich besser präsentiert", war Trainer Tobias Genau diesmal mit dem Auftritt seines Teams nicht einverstanden. Nur in der Startphase konnten die Grünweißen das Geschehen bis zum 4:4 (8.) ausgeglichen gestalten. Von da an setzte sich mehr und mehr die Klasse des Mitfavoriten durch. Auch die von Genau angeordnete komplette Manndeckung kurz vor und in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte half nicht weiter. Die Teutonen spulten ihr Programm ganz abgeklärt runter.

Höchsten: Löffler, Pfennig (31.-43.); Drees (1), Radenmacher, Fischer (5/2), Strauß (3), Leimbrink (8), Panhorst (3), Brenscheidt (2), Grotemeyer (1), Pfänder, Austermann (1), Sürig (4).

 

Die Sieben um Trainer Thorsten Stoschek grüßt auch nach dem samstäglichen Gastspiel im Siegerland den Rest der Liga von der Spitze. Nicht sensationell, so doch etwas überraschend, entschied der OSC das Spitzenspiel vor der oberligareifen Kulisse von 500 Zuschauern beim absoluten Topfavoriten für sich.

Und an dem Ausgang gab es nach den 60 spannenden und gutklassigen Minuten für Dortmunds Coach nichts zu deuteln: "Wir haben als Team, auch mit den nicht eingesetzten Jungs, hundertprozentig überzeugt, waren einen Tick willensstärker als Siegen. Ich denke, der Sieg geht in Ordnung." Den Auftakt zum 2:0 machten der neben Niels Polinski überragende Markus Schmitz und Philipp Schürmann. Die Führung gab der OSC bis zur Schlusssirene nicht mehr ab. Als Linkshänder Polinski in der zweiten Hälfte eine Viertelstunde vor Schluss zum 26:20 traf, schien alles gelaufen.

Siegen reagierte, nahm den kompletten OSC-Rückraum nun "kurz" und schloss zum 24:26 auf. Mit einer Auszeit verordnete Stoschek in dieser kritischen Phase entsprechende Lösungsmöglichkeiten, die auch griffen.  

OSC Dortmund: Stumpf, Brüske; Bonkowski, Lepine (4/1), Hoffmann, Schürmann (4/2), Edeling, Bekston (2), Goracy, Polonski (7), Hümmecke (5), Lichte, Schmitz (8), Kreft (2).

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