Zum Auftakt zwei Lokalschlager

Handball-Verbandsliga

Derby-Zeit zum Auftakt! Volle Hallen und Stimmung pur sind garantiert, wenn gleich zum Start die vier ranghöchsten Dortmunder Vertreter aufeinandertreffen. Bereits am Freitagabend hebt sich in Renninghausen um 20.15 Uhr der Vorhang.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 15.09.2011, 18:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kreisläufer und Deckungsspezialist Manuel Aßhoff will mit Westfalia Hombruch zum Auftakt am heutigen Abend einen Derbysieg über den Aufsteiger ATV Dorstfeld.

Kreisläufer und Deckungsspezialist Manuel Aßhoff will mit Westfalia Hombruch zum Auftakt am heutigen Abend einen Derbysieg über den Aufsteiger ATV Dorstfeld.

Hombruchs verantwortliches Übungsleiterduo Ruben/Uhrmeister geht mit der sportlichen Situation trotz eingeschränkter Trainingsbedingungen in den letzten drei Wochen selbstbewusst und offensiv um. „Bei allem Respekt vor dem ATV sehe ich uns als Favoriten. Wir wollen den ersten Sieg“, lautet die Zielvorgabe von Kai Ruben.  Personell bewegt sich bei der Westfalia fast alles im grünen Bereich. Lediglich Torwart Sascha Reimann, den Routinier Lars Deuter vertritt, muss sich nach einer Knie-OP noch gedulden. ATV-Co Martin Volkert, derzeit statt des erkrankten Rüdiger Edeling beim Aufsteiger in der Verantwortung, hat gegen die Rollenverteilung keine Einwände: „Wir haben nichts zu verlieren, sind bemüht, ein gutes Spiel abzuliefern und die Hombrucher mit kompakter Abwehr und diszipliniertem Angriff etwas zu ärgern.“ Dabei werden ihm Moritz Fuß (Urlaub) und Markus Goracy (im Rahmen seines Studiums sechs Wochen in China) fehlen.

– 24 Stunden später sind die Blicke aller Interessierten nur einige Kilometer weiter nach Hacheney gerichtet. Dort steigt am Samstag um 19.30 Uhr das traditionsträchtige Derby zweier ganz alter Rivalen. Augenhöhe lautet der Tenor beider Trainer im Vorfeld. „Wer in der zu erwartenden Atmosphäre in der Lage ist, sich zuerst von anfänglicher Nervosität zu befreien, hat Vorteile“, hofft Gäste-Coach Carsten Hergert auf einen guten Start.

Bei den Borussen plagen sich Tim Rademacher, Robin Austermann (beide Schulter) und Christian von Bassewitz (Fuß) mit leichten Wehwehchen herum, können aber wohl spielen. Bestbesetzung ist auch bei den Hausherren angesagt. Trainer Thorsten Stoschek kann aus dem Vollen schöpfen und muss sogar einen Spieler aus dem Kader streichen. Die für ihn teils unbefriedigende Vorbereitung hat er abgehakt. Die Konzentration gilt nur noch Höchsten. „Gerade mit ihrer offensiven Deckung haben die Borussen letzte Saison in der Nordstaffel für viel Furore gesorgt. Auf die Situation wären wir sicherlich nicht unvorbereitet“, so der Coach.

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