Zwei Gegentore in den ersten vier Minuten: Verpflichtet Brünninghausen noch einen Torhüter?

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Torhüter Leon Broda wird dem FC Brünninghausen noch mehrere Monate fehlen. Im ersten Testspiel stand dennoch ein Broda im Tor - und kassierte direkt zwei Treffer in den ersten vier Minuten.

Dortmund

, 25.01.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Direkt nach der Endrunde der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft hatte der FC Brünninghausen mit der Vorbereitung auf die Rückrunde in der Westfalenliga begonnen. Im ersten Test gegen Oberligist Westfalia Herne gab es eine 0:3-Niederlage. Das Spiel fing schon schlecht für Rafik Halim und seine Mannschaft an: Nach nur vier Minuten stand es bereits 0:2 aus Sicht des Westfalenligisten.

Als eine „holprige Anfangsphase“ bezeichnet der Trainer die ersten Minuten des Testspiels am Donnerstagabend. In den Anfangsminuten sei seine Mannschaft „nicht wach“ gewesen, hätte Probleme mit der Spielweise der Herner gehabt. Die Mannschaft von Christian Knappmann hatte Brünninghausens Spieler mit einem aggressiven und frühen Pressing gestört.

Brünninghausens Trainer ist „nicht angst und bange“

Später kassierte der Westfalenligist noch das 0:3 - nach 45 Minuten hätte es aber auch anders stehen können. „Ein 2:2 zur Halbzeit wäre nicht unverdient gewesen“, erklärt Halim. Durch die Spielweise des Oberligisten sei es auf jeden Fall „eine gute Laufeinheit“ gewesen, sagt er und lacht.

Jan Broda steht erst einmal beim FC Brünninghausen im Tor.

Jan Broda steht erst einmal beim FC Brünninghausen im Tor. © Nils Foltynowicz

Im ersten Testspiel der Brünninghauser stand diesmal Jan Broda (30) als Ersatz für den verletzten Leon Broda im Tor. Der fällt seit der Endrunde in der Helmut-Körnig-Halle aus. Der 21-Jährige riss sich ein Innenband im Knie, überdehnte sich die Kreuzbänder und stauchte sich seinen Schienbeinkopf. Rafik Halim geht davon aus, dass Leon Broda noch etwa zwei Monate ausfallen wird.

Wird sich aufgrund der Verletzung des jungen Stammtorhüters noch etwas am Kader verändern? „Erst mal nicht“, sagt Halim. Jan Broda genieße das volle Vertrauen des Trainerteams. Beide Torhüter seien sich sehr ähnlich, der 30-Jährige sei aber natürlich erfahrener.

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„Ich glaube, dass wir uns qualitativ nicht sehr viel verschlechtern“, erklärt er. Mit dem 30-Jährigen im Tor sei ihm „nicht angst und bange“. In den kommenden Ligaspielen wird voraussichtlich Fabio Bauer als Ersatztorwart auf der Bank sitzen. Der A-Jugendspieler „hat schon in der Hinrunde oft bei uns mittrainiert“.

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