Zwei Spieler bleiben beim Bezirksligisten TuS Bövinghausen, mit denen niemand gerechnet hat

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Der Fußball-Bezirksligist TuS Bövinghausen hat den Stamm für die kommende Saison zusammen. Dabei sind auch zwei Spieler, von denen man es nicht erwartet hat.

Dortmund

, 17.05.2019, 20:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Groß aufgeregt sei er aktuell nicht, sagt Ajan Dzaferoski. Der Vorsitzende des Fußball-Bezirksligisten TuS Bövinghausen spüre zwar zwei Spieltage vor Ende die Anspannung, vertraue der Mannschaft aber zu 100 Prozent. Der TuS Bövinghausen liegt mit einem Zähler Vorsprung gegenüber dem FC Nordkirchen an der Tabellenspitze. „Vielleicht sind wir ja schon am Wochenende Meister, wenn Nordkirchen patzt und wir gewinnen“, sagt Dzaferoski, um dann anzufügen, „ich kann es aber nicht so richtig glauben. Ich gehe davon aus, dass wir erst am letzten Spieltag Meister werden.“

Der TuS Bövinghausen empfängt am Sonntag den Tabellensiebten VfR Sölde, der FC Nordkirchen erwartet den Abstiegskandidaten Alemannia Scharnhorst. Am letzten Spieltag muss Bövinghausen dann nach Scharnhorst und Nordkirchen tritt in Kirchderne an. So lange der Aufstieg nicht perfekt ist, möchte Dzaferoski Neuzugänge nicht bekannt geben. „Es stehen beim Aufstieg aber Westfalenliga-Spieler auf der Liste“, sagt er. Die Verpflichtung der Rudolph-Brüder vom Oberligisten SV Schermbeck kommt nicht zustande, beide haben bei ihrem Klub verlängert. „Vielleicht kommen sie im Jahr danach“, sagt Dzaferoski.

Was er verkünden kann, sind etliche Vertragsverlängerungen. Patrick Kunz, Iago Augusto de Carvalho, Sven Thormann, Dino Dzaferoski, Florian Juka, Michael Siekiera, Jorge Machado, Denis Ramadan, Sascha-Marc Reinholz, Aleksandar Gjorgijewski, sie alle haben für die kommende Spielzeit zugesagt. Egal, ob das Team in der Bezirks- oder Landesliga spielt. Und dann nennt er noch zwei Namen, die bleiben. Was alle Anhänger des Klubs freuen wird.

„Ich habe Gespräche mit Dennis Gazioch geführt. Ich bin mir sicher, dass er noch ein Jahr dranhängt“, sagt Dzaferoski. Gazioch hatte angekündigt, seine Karriere zu beenden, weil seine Knie nicht mehr mitmachen. „Wenn ich sonntags spiele, kann ich dienstags erst wieder laufen“, hatte er scherzhaft gesagt. Und dann nennt Dzaferoski noch den Namen von Mateus Ayala Cardoniz. Der Topstürmer hat zwar ein Angebot eines Westfalenligisten vorliegen, Dzaferoski sagt aber, dass er zu „80 Prozent bleibt“.

Als Abgänge stehen bisher nur Hamza Kimaz und Serdar Bastürk fest.
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