Zweite Auflage des Worldmasters erfüllt nicht die Erwartungen

Trailrun

Heinrich Albert lächelte, als David Nilsson am Sonntag die Ziellinie überquerte und sich damit den Gesamtsieg beim Trailrun Worldmasters sicherte. Doch der zufriedene Gesichtsausdruck des Veranstalters täuschte. Die zweite Auflage des ungewöhnlichen Lauf-Ereignisses erfüllte nicht die hohen Erwartungen.

DORTMUND

von Von Matthias Dersch

, 08.11.2010, 16:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die dunklen Wolken allein sind keine Erklärung für die schwachen Besucherzahlen beim Trailrun Worldmasters

Die dunklen Wolken allein sind keine Erklärung für die schwachen Besucherzahlen beim Trailrun Worldmasters

Sportlich war das Feld zwar gut besetzt, auch das Ansehen innerhalb der Trailrun-Szene stimmt. Doch auf Dauer dürfte dieser Zuspruch nicht reichen, um die Veranstaltung auf dem Dortmunder Phoenix West-Gelände zu etablieren: Zu wenig Zuschauer unterstützten die Läufer an der Strecke, zu leer waren die Stände der dreitägigen Lauf-“Expo“ vor der Phoenix-Halle. „Wir müssen jetzt erst einmal unsere Wunden lecken, dann werden wir uns zusammensetzen und besprechen, woran es lag“, kündigte Albrecht deshalb eine offene Analyse an. Das schlechte Wetter allein wollte er als Ursache nicht gelten lassen. Ob es 2011 in Dortmund weitergeht, sei noch nicht entschieden. „Ich hoffe es aber. Wir würden gerne hier weitermachen.“ Im Falle einer Neuauflage dürfte Albrecht aber an einigen Stellen Korrekturen vornehmen.

Das Rahmenprogramm wurde bereits in diesem Jahr deutlich aufgewertet. Doch auch der gut aufgenommene Schüler-Lauf mit über 1000 Teilnehmern sowie der Ruhr.2010-Trail erwiesen sich nicht als die erhofften Zuschauer-Magneten. „Wir müssen die Veranstaltung vielleicht noch stärker an die Region anpassen“, sagte Albrecht – und dachte dabei auch an spezielle Läufe für Hobby-Starter, denen die Hürde beim Drei-Tages-Rennen bislang zu hoch liegt. Aber: „Wir dürfen die Veranstaltung auch nicht zu sehr verwässern.

Lesen Sie jetzt